Freitag, März 30, 2018

Smile & Shine - Wildpflanzen für gesunde Zähne


Ihr Lieben, heute faste ich. Ich schreibe nur das Nötigste und erhole mich den ganzen Tag beim Lesen :-)

Die liebe Minh hat auf ihrer Seite "Vminh - think less feel more" nämlich den Podcast eines Interviews mit mir online gestellt, den ich hier gerne teile:

Hier könnt ihr euch das Interview anhören:




Minh kennt ihr vielleicht schon, weil Sie beim Raw Food Award 2017 mit ihrem rohköstlichen Stollen mit Rosinen-Marzipanfüllung den zweiten Platz belegt hat.

Meine Zahnpflegetipps könnt ihr außerdem in Detox, Baby! im Kapitel "Detox Care - naturgesunde Körperpflege nachlesen"

https://www.amazon.de/Detox-Baby-Entgiften-Wildpflanzen-frischen/dp/3800108976/ref=sr_1_7?s=books&ie=UTF8&qid=1498303509&sr=1-7&keywords=volm

Freitag, März 23, 2018

Mini-Biosphäre DIY aus Puff! Platsch! Peng!


Ich habe es euch versprochen im letzten Blogpost und daher kommt jetzt hier die Anleitung zum Bau einer Mini-Biosphäre aus dem Experimentebuch   Puff! Platsch! Peng! - mit 52 Experimenten durchs Jahr von Saralisa Volm und Gregor Hinz.

Zuerst brauchst Du Gläser - so viele wie Du Biosphären haben willst - ich habe gleich ganz viele gekauft, weil ich viele Biosphären brauchte. Und das vor allem deshalb, weil ich mich nicht entscheiden konnte, wer eine bekommen sollte - es war vor Weihnachten, hab ich ja schon im letzten Blogpost erzählt. Da findet ihr auch alles Weitere über das Buch.

Im Buch sieht die Anleitung so aus:



Dann die Erde - ich habe unterschiedliche Materialien verwendet:

Statt Steinen am Boden habe ich Xylit verwendet, ein Material aus dem Kohleabbau,
was für gute Durchlüftung sorgt und leicht ist, und sonst keine chemische Wirkung hat,

Orchideenerde - torffrei aus nachwachsenden Rohstoffen darüber

und obendrauf Aussaat- und Kräutererde, ebenfalls torffrei und schon mit organischem Dünger gedüngt.

Außerdem brauchst Du natürlich Pflanzen: Solche die zur Temperatur im Raum passen, für Zimmertemperatur also Tropenpflanzen wie diese:



2 verschiedene Zierspargel (Asparagus setaceus und Asparagus densiflorus 'Sprengeri) - rechts hinten und ganz links unten auf dem Bild,
Mosaikpflanzen (Fittonia verschaffeltii) - die kleinen mit den weißen Blattadern und so genannte Zimmerpalmen Chamaedorea elegans.
Diese Pflanzen leben gewöhnlich im Zimmer ohne Biosphäre nicht sehr lange, weil ihnen die Luft dort viel zu trocken ist, sie sind also also große Luftfeuchteliebhaber und damit geradezu ideal für die Mini-Biosphären.

Alle Arten gibt es im Sortiment der Minipflanzen in Gartencentern zu kaufen.




Und dann kann es losgehen mit dem Bepflanzen der Gläser:

 

Ich habe mir draußen noch Moos zum Abdecken der Erde geholt, so sieht nachher alles ordentlich grün  aus. Vorsichtig die Tiere rausschütteln und dann gut wässern - am besten auch draußen, dann können die Tiere, die noch drin sind, flüchten. Oder im Eimer, und das Wasser danach wieder ins Gebüsch schütten.


Verwendest Du verschiedene Arten Moos, sieht das abwechslungsreicher und natürlicher aus,


aber auch eine einzige Art zu verwenden, hat einen Reiz.



Ganz  zum Schluss habe ich dann noch ein paar Steine zwischen die Pflanzen gesetzt, damit eine richtige kleine Landschaft entsteht und... 




... Tiere. Nein, natürlich keine Lebendigen, also ein Schneckenhaus und zwei Ziegen, die ich in der alten Spielzeugkiste meiner Kinder gefunden habe.






Dann ging es weiter wie hier:



Also Deckel drauf:


Um die großen Gläser habe ich noch Samtbänder gebunden:




Und noch Sterne drangehängt - die kannst Du natürlich auch weglassen.


Alle Beschenkten haben sich sehr gefreut und alle Mini-Biosphären funktionieren noch einwandfrei, die meisten mussten sogar noch nicht einmal gegossen werden - das hängt aber vom Standort ab.

Für Saralisa und mich ist leider keine übriggeblieben, aber es ist ja bald Ostern und da könnte es ja wieder....

Euch viel Spaß beim Lesen und vielleicht Nachbasteln oder Ausprobieren der anderen Experimente und ein schönes Wochenende - in das ich morgen früh gleich wieder mit einer Exkursion starten werde.




Mittwoch, März 21, 2018

Puff! Platsch! Peng! Neues von der Familie.



Meine Kinder überraschen mich ständig, ich habe es gestern schon bei Facebook geschrieben. Nun mal zur Abwechslung wieder mit einem Buch. Puff! Platsch! Peng! - mit 52 Experimenten durchs Jahr ist ein Gemeinschaftsfamilienprojekt mit Kindern und Freunden, so könnte man es vielleicht nennen. Denn meine Tochter Saralisa Volm hat es nicht alleine gemacht, sondern alle Experimente, die sie darin beschrieben hat gemeinsam mit ihren Kindern getestet, probiert und für beschreibenswert oder nicht befunden.


Dann hat sie alles aufgeschrieben, erklärt, aus ihrer Erfahrung berichtet und mit persönlichen Anmerkungen versehen (die gefallen mir besonders gut). Und dann hat sie ihren Freund Gregor Hinz gefragt, ob er das Ganze illustrieren würde - und er hat ja gesagt. Und diese gelungene Mischung liegt jetzt auf dem Tisch und erfreut hoffentlich viele andere Familien und deren Kinder und Freunde beim Ausprobieren der Experimente.

Auf 144 Seiten ist es im Verlag Fischer Sauerländer erschienen und enthält 52 Experimente, die sich im weitesten Sinne mit Naturphänomenen beschäftigen. Für jede Woche im Jahr eines - ein Superwochenendprogramm für wissbegierige Kinder, die nicht nur fernsehschauen, sondern selbst auch etwas erfahren möchten. Die drei Comicfiguren Ed Wenscha, Richard Kühn und Mou Tiger experimentieren was das Zeug hält und laden ein, eine Melone zum Platzen zu bringen, Bohnen durch ein Labyrinth zu schicken, schnelle Papiertiger zu bauen, Pfefferkörner tanzen zu lassen, ein natürliches Antibiotikum zu finden, und, und, und. Jedes einzelne Experiment ist ein Vergnügen und was gibt es Schöneres als Kindern beim Lernen zuzuschauen - wenn sich so eine kleine Stirn in Falten legt und dann plötzlich der Aha-Effekt kommt und die Augen strahlen?
 

Aber nicht nur Kinder haben daran Spaß. Mich hat ein Experiment im Buch besonders angesprochen. Das wollte ich seit meiner Studienzeit schon machen und als ich das Buch in der Rohfassung gelesen hatte, kurz vor Weihnachten, wusste ich auch, was ich zu Weihnachten verschenken werde. Das war 2017 und seit daher warte ich darauf, diesen Blogeintrag zu veröffentlichen, damit ihr auch alle das Experiment nachmachen, das Ergebnis verschenken und andere damit erfreuen könnt.

Und so sieht das aus, was bei meinem Experiment herauskam - Seite 22 hat es mir echt angetan.


Wie es geht, was ihr dazu braucht, könnt ihr im Buch nachlesen oder hier im Blog ab Samstag anschauen Wie meine Minibiosphären schließlich nach und nach entstanden sind, dazu habe ich im nächsten Blogeintrag ganz viele Bilder für euch.
 




Freitag, März 16, 2018

Gelbe Blüten an Sträuchern - manche duften, manche schmecken



Es wird Frühling, auch wenn es am Wochenende wieder kälter werden soll. Aber es duftet an manchen Ecken schon ganz bezaubernd nach Frühjahr, zum Beispiel als ich die Tage an einer Mahonie vorbeigekommen bin.



Die Mahonie ist im Grunde keine klassische essbare Wildpflanze, weil sie auch giftige Alkaloide enthält, in fast allen Pflanzen so viel davon, dass sie als giftig einzustufen ist. Die Beeren, deren Gehalt an diesen Inhaltsstoffen niedriger als in den anderen Pflanzenteilen ist, werden aber traditionell genutzt, zum Beispiel für Marmelade und Fruchtweine. Ein, zwei Beeren, mehr würde ich roh davon nicht essen. Aber wie gesagt, die Blüte ist es wert, stehen zu bleiben und den zarten, aber unvergleichlichen Duft zu entdecken.


Und dann gibt es derzeit noch diese gelben Blüten unten, männliche Haselnussblüten, die Heuschnupfengeplagten schwer zu schaffen machen können. So ging es mir einst auch. Heute aber freue ich mich über sie. Nach den Haselnussblüten gibt es dann nämlich auch Birkenblüten, die so ähnlich aussehen, aber viel besser schmecken. Aus ihnen mache ich mein rohköstliches Birkenbrot und kann so die wertvollen eiweißreichen Pollen nutzen kann, ohne die Bienen zu belästigen (Pollensammeln können wir auch selbst!) und ohne an den Pollen zu leiden. Wer die Haselnussblüten nutzen möchte, nimmt einfach weniger, ein Drittel der angegebenen Menge im Rezept sollte genügen, sonst wird das Brot zu gerbstoffhaltig. Das Rezept dazu findet ihr auf Seite 47 in "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich".


Samstag, März 10, 2018

Rohkost-Schmankerl: Knödel mit Schwammerl und Wildkräutern




Endlich! Endlich, bin ich wieder richtig gesund. Ich habe die Auswirkungen der Grippeviren nun doch noch am eigenen Leib mit erleben müssen. Ständig von Kranken umgeben zu sein, haut irgendwann jeden um. Davon und was ich dagegen unternommen habe, habe ich euch ja im letzten Post schon erzählt, aber heute ist es endlich einmal wieder Zeit für etwas Leckeres.



Ich hatte neulich so Lust auf Schwammerl und Knödel, dass ich mich nicht zurückhalten konnte und einfach mal ein bisschen experimentiert habe. Natürlich mussten Wildpflanzen dabei sein und eine sahnige Soße. Ich bin noch nicht ganz durch mit dem Rezept, aber wenn ihr auch einmal experimentieren wollt: Es geht relativ einfach. Wer schon einmal Rohkostbrot gemacht hat, der kann auch Knödel aus demselben Teig formen. Ob ihr Hafer, Buchweizen, Chia-, Lein-, Hanf- oder/und Sonnenblumensamen nehmt, ist egal, alles was lecker schmeckt kommt rein und wenn der Teig zusammenhält, schmecken die Knödel dann auch. Das ist ja das Wunderbare an der Rohkost, dass alles, was aus guten Zutaten gemacht wird, auch schmeckt und beliebig variiert werden kann.

Für die Soße braucht ihr was Cremiges: Mandelpüree oder cremige Cashews oder auch Sonnenblumenkerne - gut würzen mit Meersalz oder Tamari und dann natürlich die Pilze dazu. Petersilie und Wildpflanzen nicht vergessen.



Es schmeckt köstlich und das Rezept - wenn es fertig ist - schafft es ganz sicher ins nächste Buch. Schreibt mir doch mal, was ihr sonst noch gerne für Rezepte darin hättet.

Ich gehe jetzt gleich mit einer Gruppe auf Exkursion in die Weinberge bei Heilbronn und dann geht's auf in die Schweiz. Übrigens findet ihr alle Exkursions- und Seminartermine auf meiner Seite www.christine-volm.de unter Seminare - schreibt mir eine Mail (Adresse auch auf der Seite), wenn ihr nähere Infos dazu haben wollt. Es gibt noch 7 Exkursionstermine im März und bis auf die Exkursion in München gibt es auch noch freie Plätze.


Und jetzt kommt noch ein Schmankerl zum Wochenende: Ich freu mich, dabei zu sein beim Gesünder Leben Kongress 2018.


http://bit.ly/2IgZCZ9

38 Expertinnen und Experten zeigen in 45 Vorträgen, Seminaren und Workshops, (die Du vom 9.-13. März kostenlos anschauen kannst) wie einfach Du Deine Gesundheit selbst in die Hand nehmen kannst -

http://bit.ly/2IgZCZ9

Euch ein schönes Wochenende!

Samstag, März 03, 2018

Kimchi mit roter Taubnessel hilft mir durch den Winter


Ah, jetzt hat sie mich doch erwischt, die seltsame Grippe. Zwei Tage bin ich im Bett geblieben und habe Säfte getrunken. Heute geht's schon ein bisschen besser, aber ich bin mir durchaus bewusst, dass es noch nicht vorbei ist und ich sehr vorsichtig sein muss. Natürlich kämpfe ich mit all meinen bewährten Grippemittelchen dagegen an, aber auch wenn bei mir die Sekundärsymptome wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen weitgehend ausbleiben, ich fühle mich immer wieder wie zerschlagen und muss mich einfach ausruhen und viel schlafen. Gott sei Dank hatte ich schon vor Wochen Kimchi gemacht und dafür auch ein paar Wildpflanzen verwendet, so dass die Wildpflanzenversorgung gesichert ist. Zusätzlich habe ich für meine leidenden Hausgenossen, die es wesentlich schlimmer erwischt hat auch während der frostigen Tage noch Schaumkraut gesammelt, davon war also auch genug da. Und ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder rausgehen kann.


Da gibt es nämlich auch jetzt leckere Wildpflanzen so wie die Purpurrote Taubnessel hier, die ich für's Kimchi verwendet habe.


Außerdem habe ich Weinbergs-Lauch dazugegeben, Lauch oder Knoblauch ist ja ohnehin Bestandteil der Zutaten, da passt der ganz gut.


Jetzt aber zum Kimchi:

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich im Winter denn nicht auch einmal etwas Warmes brauche. Meine Antwort: Ich brauche nichts Warmes, ich brauche Wärmendes. In der zweiten Winterhälfte wird es zwar von Tag zu Tag wieder heller, aber trotzdem werden nun die Defizite größer. Mir persönlich fehlt vor allem das Sonnenlicht. Die Sonnenstundenzahl lag schon im Dezember weit unter dem Durchschnitt und in diesem Jahr sah es bis jetzt auch kaum besser aus. Und immer, wenn mir das Licht fehlt, entwickle ich allerlei Gelüste. Ich fühle mich dann immer etwas schlapp. Gekochte Suppe aber bringt mir nichts, vielmehr möchte ich mich danach noch mehr einmummeln und aufs Sofa verkriechen. Wenn ich Gekochtes esse, friere ich häufig danach, mein Körper braucht Frisches für gute Durchblutung und zur Anregung des Stoffwechsels. Und Geist und Seele brauchen Erheiterndes im Winter und da fiel mir wieder der alte Spruch ein: Sauer macht lustig.


Das Fermentieren von Lebensmitteln finde ich allgemein sehr spannend und nach einigen winterlichen und rohköstlichen Sauerkrautmahlzeiten, wollte ich in diesem Jahr nun ein bisschen Abwechslung – also sollte es dieses Mal die Koreanische Variante unseres Sauerkrauts sein, das scharfe, milchsauer vergorene Gemüse namens Kimchi. Kimchi ist so etwas wie das Koreanische Nationalgericht; es wird nicht nur zu Mittag und zu Abend gegessen, sondern selbstverständlich auch zum Frühstück. In Korea gibt es zahlreiche verschiedene Variationen davon, die meisten enthalten als Basis Chinakohl. Die traditionell gemeinschaftliche Zubereitung übrigens wird Kimjang genannt und zählt seit 2013 zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe.


Während Kimchi im Sommer frisch zubereitet wird, startet man im Herbst in Korea mit der Fermentation, um im Winter gut versorgt zu sein mit Vitamin C und zahlreichen weiteren Vitaminen – die sich durch die Fermentation auch noch vermehren – außerdem mit Proteinen und Mineralien, Lauchölen aus dem Knoblauch und keimtötender Essig- und Milchsäure. Und dadurch, dass Ingwer und Chili zum Kimchi gehören, bleibt man nicht nur gesund damit, es wird einem auch gehörig warm – je nach Schärfegrad. Das Rezept unten lässt sich wirklich gut essen, die Schärfe hängt aber sehr von der jeweiligen Chili-Art und der einzelnen Schote ab.

Eine Variante wird Buchu-Kimchi genannt, darin wird Schnittknoblauch verwendet – diesen habe ich durch etwas Weinberg-Lauch ersetzt, aber im Grunde ist es ganz egal, welche Kräuter man zugibt, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

In manchen Kimchi-Varianten kommt auch Fischsoße zum Einsatz, da meines vegan bleiben sollte, gebe ich stattdessen gerne Algen hinzu.





Kimchi

김치

© Dr. Christine Volm

Zutaten:

1 großer Chinakohl
2 EL grobes Meersalz
2 EL Algen-Flocken, beispielsweise Ulva- oder Kombualgen
1 weißer Rettich
1 große Karotte
1 Minigurke
1 rote Paprikaschote
3 Handvoll Taubnesseln beliebiger Art
3 Handvoll Weinberg-Lauch

50 g Ingwer
3 Knoblauchzehen
2 EL Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft
4 EL Nama Tamari, alternativ Sojasoße
1 große milde und 1 kleine scharfe Chilischote (oder getrocknete Chiliflocken) – die Menge je nach Schärfe der Chilis und persönlichem Geschmack variieren
250 ml Wasser

Das Gemüse putzen. Vom Chinakohl 2 große Blätter zurückbehalten, das restliche Gemüse in unterschiedliche Stücke schneiden – den Chinakohl in größere Stücke, Paprika in kleinere, die Gurke in Scheiben, die Karotte in kurze Stifte, Rettich in halbierte Scheiben oder nach Belieben. Dann alles mit Meersalz und den Algenflocken vermischen und für 5 Stunden abgedeckt mit einem Tuch stehenlassen; zwischendurch immer mal wieder mischen und mit den Händen etwas kneten.

Die Taubnesseln kleinzupfen oder -schneiden, den Weinberg-Lauch in 0,5 cm Stücke schneiden und unter das Gemüse mengen.
Ingwer, Knoblauch, die Chilischoten oder -flocken und Nama Tamari zusammen mit Wasser im Mixer so lange zerkleinern bis keine Stückchen mehr zu sehen sind. Dann alles zum Gemüse geben und gut durchmischen.

Nun das Gemüse in Gläser schichten und dabei gut nach unten pressen, so dass kein Raum mehr für Luftblasen bleibt. Oben ein Blatt oder ein Blattstück vom Chinakohl zum Abdecken darüber legen und dann mit der restlichen Flüssigkeit auffüllen. Damit alles von der Flüssigkeit bedeckt bleibt, ein kleineres wassergefülltes Glas zum Beschweren darauf stellen oder einen Abstandhalter zum Deckel darauf stellen (ich nutze dafür beispielsweise kleine Kunststoffbecher). Dann das Kimchi 3-6 Tage fermentieren lassen. Wer Schraubgläser benutzt, sollte sie mindestens einmal am Tag öffnen, um die entstehenden Gase entweichen zu lassen. Die Gläser außerdem am besten auf ein Tablett stellen, sie können gerne auch mal etwas überlaufen. Wer Gefäße verwendet, die nicht ganz luftdicht abschließen oder einen Gärtopf, muss sich nicht weiter kümmern. Das Kimchi während des Reifungsprozesses immer mal wieder probieren und wenn es sauer genug ist, dann im Kühlschrank aufbewahren. Wenn sauber gearbeitet wurde, dann kann es mindestens 2-3 Monate haltbar bleiben.


Für Veganer, die nicht alles roh essen wollen und vielleicht sogar auf Nudelsalat stehen - empfehle ich das mal auszuprobieren: Linsennudeln mit Kimchi vermengen, etwas Öl dazu und frischen Koriander darüber: