Donnerstag, Februar 08, 2018

Blumenstrauß und essbare Wildpflanzen




Wunderbare Termine liegen hinter mir. Arbeitstermine. Fast mag ich es nicht "Arbeit" nennen, weil es solch ein Vergnügen ist, meiner "Berufung" nachzugehen. Seit ich im letzten Jahr begonnen habe, die Wildpflanzen und die Rohkost an die erste Stelle meiner beruflichen Tätigkeit zu stellen, gab es keinen einzigen Tag, an dem ich nicht gerne gearbeitet hätte. Und wenn es dann zur Belohnung noch Blumen gibt... Nicht nur dann bin ich sehr glücklich mit meiner Entscheidung.

Am vergangenen Samstag beispielsweise war ich bei Blumen-Klauss und durfte mit den Mitarbeitern dort eine Exkursion machen und danach einen Vortrag halten und dann haben wir zusammen Limonade, Saft und mein allerliebstes Winter-Dessert zubereitet.

Na dann starten wir mal...

Kaum 2 Meter gelaufen, schon der erste Fund.

Und was sich da alles gefunden hat - wohlgemerkt am 3. Februar, aber wir haben ja in diesem Jahr keinen kalten Winter.

Und selbst wenn es kälter wäre, die Hagebutten wären dennoch da.

Und schmecken so lecker - wenn man weiß, wie sie am besten zu essen sind - was wir natürlich geübt haben.

Vogelmiere - frisch gesammelt für das Dessert.
  
Limonade hilft gegen Husten? Ja, die Orangenlimo aus Detox, Baby! mit Thymian und Spitz-Wegerich.

Gleich ist das Dessert fertig.

Saft aus Rote Beete, Selleriestangen, Behaartem Schaumkraut und Äpfeln.

Es war mir ein Vergnügen und ich freue mich, dass es den Teilnehmern auch gefallen hat - zumindest sehen die Bilder so aus, die mir freundlicherweise von Sandra Nonnemacher von Blumen-Klauss zur Verfügung gestellt wurden.



Und zum Schluss gab es Blumen für mich. Margarete Hooge, die Inhaberin, wusste nicht, dass ich Freesien liebe, aber schaut mal, welchen wunderbaren Strauß sie mir gebunden hat. Natürlich habe ich genau geschaut, was da alles für Blumen zu finden sind.



Die kleinen zarten kräuterähnlichen Triebe, werden im Floristikbedarf als "Hirtentäschel" gehandelt. Hirtentäschel ist es nicht, aber was dann, haben wir uns gefragt. Wenn man ganz genau hinschaut, dann sieht man, dass die kleinen zarten Früchte, den Früchten des Acker-Hellerkrautes sehr ähnlich sind. Im Handel ist dieses Schnittgrün als Thlaspi 'Greenbell', Thlaspi arvense, das Acker-Hellerkraut, haben wir übrigens draußen auch in groß mit leckeren essbaren Früchten gefunden. 

Außerdem dabei: weiße Anemonen, Heidelbeergrün, Bartnelken "Green Trick" und Margeriten.

Und, nein, ich habe den Strauß nicht angeknabbert - er erfreut mich immer noch.