Dienstag, August 22, 2017

Bergblüten und Saftblüten

Ihr Lieben, gibt es ein schöneres Thema als essbare Blüten? Und wenn sie so üppig vorhanden sind, wie jetzt im Sommer, dann ist es auch wunderschön, sie zu essen.

Denn besonders bei den Blüten, aus denen die Samen entstehen, ist es wichtig mit Bedacht und Sorgfalt zu ernten - wie üblich: so, dass keiner den Verlust bemerkt. Dann ist auch der Fortbestand der Pflanze gesichert. So werden wir es am kommenden Sonntag auf Exkursion auch wieder üben.

Und wer mehr über essbare Blüten wissen will, der kann hier einen Sendungsbeitrag zu diesem Thema bei SWR2 lauschen.

Wie bei allen Wildpflanzen, ist es auch bei den Blüten wichtig, zu wissen, ob die Pflanze geschützt ist oder selten und gefährdet, oder ob sie bedenkenlos gepflückt werden kann. Und natürlich sollte man nur Ungiftiges essen.
Wenn wir bei den Rohkostseminaren in Leutasch auf Exkursion unterwegs sind, dann sammeln wir nur, was häufig vorkommt, nicht unter Schutz gestellt ist und in Massen auftritt. 

Nur für das Auge bestimmt und verboten zu pflücken, sind Orchideen, wie diese hier 

Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea), eine Orchideenart, die auf der Roten Liste
der gefährdeten Arten steht. Danke fürs Bestimmen Rene Stalder.
 oder der Pyramiden-Günsel


und die Kugelblume - die Pflanze der karmischen Erinnerung - von der ich euch hier erzählt habe.


Also pflückt bitte solche seltenen Pflanzen nicht, auch wenn es vielleicht nicht ausdrücklich verboten sein sollte... alle diese Pflanzen in den Alpen sind gefährdet, weil ihre Standorte gefährdet sind. So erfreuen wir uns auf den Exkursionen in den Bergen auch nur an ihrem Anblick.

Was dagegen genutzt werden kann und das haben wir bei Detox, Baby! in den Bergen auch getan, sind die weiß-rosa-blauen Blüten des Beinwell. Die Doppelwickel (so heißt dieser Blütenstand botanisch korrekt) schmecken lecker und eignen sich auch gut zum Herstellen von Saft - siehe unten.
Solltet ihr Bedenken haben, bezüglich des Beinwells - lest hier - und überlegt selbst, ob ihr ihn verwenden wollt.


Ein Saft aus Mango, Gurke, Gänse-Fingerkraut und Beinwellblüten hat uns bei Detox, Baby! in den Bergen hervorragend geschmeckt. Wer dabei sein möchte bei der Saftfastenkur in Leutasch vom 12.-17. Juni 2018, kann mir jetzt schon eine Mail schicken... also wenn ihr gerade euren Urlaub für 2018 plant oder das demnächst tun möchtet und auf Berge, Blumen und Detox steht, dann los.

Wer sich kurzfristig noch für "Gesund in den Bergen mit Rohkost und essbaren Wildpflanzen" entscheiden möchte. 2-3 Tage lang geht das noch... schaut hier, wenn ihr die Gourmet-Rohkost kennenlernen möchtet.