Samstag, Juli 29, 2017

Mit dem Wildpflanzen-Magazin ein Buch gewinnen


Hej hej, diese Woche ging es mal wieder rund hier. Nein, noch keine Ferien für mich. Ich plane den Herbst und ihr könnt schon mal gespannt sein. Vorträge wird es geben und Kochshows und viele Exkursionen. A propos Exkursionen - die letzte Sommer-Exkursion findet am 27. August statt. Dafür könnt ihr euch jetzt schon anmelden. Und auch bei "Gesund in den Bergen mit Rohkost und essbaren Wildpflanzen" gibt es noch freie Plätze. Dazu aber dann im nächsten Post mehr - falls es dann noch freie Plätze geben sollte. 

Heute möchte ich euch das Wildpflanzen-Magazin vorstellen. Diese Woche nämlich habe ich mit meinem Freund und Kollegen Steffen Guido Fleischhauer, dem Gründer und Herausgeber des Magazins,  gesprochen, weil ich wissen wollte, wie lange wir freien Autoren schon gemeinsam mit ihm an diesem Magazin schreiben. Anfangs war es nur ein Newsletter  und dafür habe ich den ersten Artikel im April 2010 geschrieben. Im Februar 2011 dann erschien das Magazin zum ersten Mal in seiner heutigen Form. Wie schön, dass es immer beliebter wird. Ihr könnt es übrigens abonnieren und das zum unglaublich günstigen Preis von 12 € für 12 Ausgaben - schaut mal hier.

http://www.essbare-wildpflanzen.de/essbare-wildpflanzen-9.html

Und damit ihr einen Vorgeschmack bekommt, was euch da erwartet - gibt es heute den monatlichen "Rohköstlichen Tipp"  für August von mir hier online. Und weil es derzeit bei mir von morgens bis abends um Detox, Baby! geht, gibt es auch gleich noch ein Buch zu gewinnen. Weil viele von euch nicht bei Facebook unterwegs sind, ist es dieses Mal ganz einfach: Ihr schickt mir eine Mail an info(ät)christine-volm.de, in der ihr folgende Frage beantwortet:

Wann ist das Wildpflanzen-Magazin zum 1. Mal in der heutigen Form erschienen?
Antwort bitte als Angabe des Monats und des Jahres.

Jetzt aber zum Beitrag - mehr Infos zum Gewinnspiel gibt es unten:

Detox, Baby! mit Limonade – Der rohköstliche Tipp im August 2017

Im August ist es üblicherweise heiß – und wenn es heiß ist, wollen wir kühle Getränke. Da empfiehlt Christine Volm Limonaden – mit Wildpflanzen, versteht sich.

In meinem Buch Detox, Baby! – Entgiften mit Wildpflanzenund frischen Säften,  geht es vorrangig um Säfte, aber auch um die leichtere, weniger gehaltvolle Variante von Säften: Limonaden. Diese eignen sich natürlich nicht nur als Getränke im Rahmen der Saftkur, sondern auch für jeden Tag. Immer dann, wenn wir Lust auf etwas erfrischend Süßes haben, aber vielleicht nur eine kleine Abwechslung wollen, ohne zu viele Kalorien zu uns zu nehmen, sind die Limonaden aus Detox, Baby! perfekt geeignet. Hier ein Auszug aus meinem Buch, um zu erklären, welche Rolle Limonaden beim Saftfasten spielen können.

Das Wort Limonade wurde ursprünglich genutzt, um ein Getränk zu bezeichnen aus Zitronensaft und Wasser. Wir erweitern das Spektrum an Aromen, verwenden Obst, Gemüse, Wildpflanzen, Würzkräuter und Gewürze, aber keine Süßungsmittel.

Limonaden empfehle ich gerne, um die Saftfastentage für diejenigen zu erleichtern, die noch nie eine Fastenkur gemacht haben und vielleicht das Gefühl haben, sie bräuchten im Lauf des Vormittags oder am Nachmittag eine Zwischenmahlzeit. Unser Körper braucht zwischendurch keine Abwechslung im Sinne von Unterhaltung, aber wir sind heutzutage an solch lange Pausen ohne Befriedigung des Geschmackssinnes nicht mehr gewöhnt. Sei es Tee oder Saft oder herkömmliche Limonaden, gerne nehmen wir zwischendurch ein Getränk und auch einen kleinen Snack zu uns. Die Limonaden haben hier die Aufgabe, das Verlangen danach zu stillen. Das tun sie durch die vielen Inhaltsstoffe aus den Wildpflanzen. Nach und nach verändert sich dieses Verlangen und Sie werden vielleicht erleben, dass die Limonade nicht mehr so wichtig ist. Dann steigen Sie auf die leckeren Wasser im nächsten Abschnitt um, und mit der Zeit reichen Ihnen die zwei Saftmahlzeiten vielleicht sogar aus und es muss zwischendurch nichts anderes mehr sein als Wasser.




Rezept für eine Sommerlimonade:

Rote Bete | Erdbeere | Basilikum | Wald-Erdbeerblätter

erdbeer-erdig leicht

• ¼ von einer kleinen Rote Bete
• 5 Erdbeeren
(am besten von einer späten, süßen und hocharomatischen Sorte, wie beispielsweise "Malwina")
• 5 Basilikumblätter
• 5 Blätter von der Wald-Erdbeere
• 1 l Wasser

Geben Sie die Zutaten gereinigt, gegebenenfalls geputzt und in Stücke geschnitten in den Mixer und füllen Sie mit 1 Liter Wasser auf. Kurz mixen, bis alles fein zerkleinert ist, und dann durch ein sehr feines Sieb, eine Küchengaze oder den Nussmilchbeutel filtern.

Varianten:

Anstelle von Erdbeeren können Sie auch eine kleine Orange oder einen säuerlichen Apfel verwenden, so können Sie diese Limonade ganzjährig zubereiten. Wenn Sie statt der Erdbeeren eine Tomate verwenden, wird’s eine leckere Gemüselimo.


Achtung, das Gewinnspiel beginnt JETZT und bis Dienstag 1.8.2017 um 18:00 Uhr könnt ihr daran teilnehmen. Der oder die Glückliche wird per Zufallsgenerator ermittelt und per Mail verständigt.

Teilnahmeberechtigt sind alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Das Buch senden wir per Post an den oder die Gewinner/in. Mehrfach-Teilnahme ist nicht möglich und führt zum Ausschluss.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Blogger oder Facebook und wird in keiner Weise von Blogger oder Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Update 2.8.2017: Gewonnen hat Bärbel L. aus W. - wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!!!

Dienstag, Juli 25, 2017

Leckeres Wasser mit Sommerblüten


Von den leckeren Wassern aus Detox, Baby! habe ich euch ja hier schon erzählt. Heute gibt es noch ein Rezept dazu. Jetzt haben nämlich die Disteln, genauer die Acker-Kratzdisteln Hochsaison und blühen zuhauf. Ihre Blüten kennen diejenigen, die schon einmal mit waren auf Exkursion, als Wiesen-Kaugummi - sie eignen sich auch sehr gut zum Aromatisieren der leckeren Wasser.


Distelnektar

• ¼ Nektarine
• 20 Blüten von der Acker-Kratzdistel
• 1 l Wasser
Nektarine in hauchdünne Scheiben schneiden, die Distelblüten halbieren und mit dem Wasser auffüllen.

Probiert es doch einmal aus und erzählt mir, wie es euch geschmeckt hat. Mich begeistert schon der Anblick der Blüten so sehr, als hätte ich einen großen Blumenstrauß auf dem Tisch zu stehen, ich liebe es sie im Wasser tanzen zu sehen.


Mehr Rezepte für leckere Wasser findet ihr in Detox, Baby! ab Seite 104.

Montag, Juli 17, 2017

Sommerexkursion mit essbaren Wildpflanzen


Das Mädesüß steht so sehr für den Sommer, sein Duft erfüllt die Luft und sein unvergleichlicher Geschmack ist nicht nur in Cashew-Creme (siehe wild&roh) unwiderstehlich (c) Sandra Eckstein

Eine wunderschöne Sommerexkursion hatten wir gestern. Und dank der lieben Sandra von tai chi Heilbronn gibt es auch schöne Fotos davon:

Von der Schafgarbe haben wir Blätter und Blüten probiert und ihre Inhaltsstoffe kennengelernt. (c) Sandra Eckstein

Zitronen-Thymian - ideal für die Thymian-Spitz-Wegerich-Limo aus Detox, Baby! (c) Sandra Eckstein

Sind das Indische Laufenten? 118 Nationen leben hier, da passen sie doch gut dazu. (c) Sandra Eckstein

Das Echte Labkraut schafft es dieses Jahr auch auf den häufig gemähten Grünflächen, sich durchzusetzen.
 (c) Sandra Eckstein
Super-Wetter hatten wir, nicht zu warm, nicht zu kalt. (c) Sandra Eckstein

Und er ist auch schon wieder da - der Herbst-Löwenzahn, nicht direkt mit dem Löwenzahn verwandt, sondern eine eigene Gattung: Scorzoneroides autumnalis  (c) Sandra Eckstein

Immer wieder vom Weg abbiegen, um die leckeren Pflanzen zu entdecken... (c) Sandra Eckstein

... wie beispielsweise den Wiesen-Salbei, gut zum Zähneputzen, aber auch für Smoothies, Saft, Rohkostgerichte 
(c) Sandra Eckstein

Auch Exoten, und lecker, die Taglilien ... (c) Sandra Eckstein
... gibt es auch in rot und die Blüten sind in kleinen Mengen sehr köstlich - nicht mit Lilien verwechseln!
(c) Sandra Eckstein

Die wertvolle Braunelle, wer sie nicht kennt, verpasst was ...  (c) Sandra Eckstein
 Wer die Braunelle und andere leckere Sommer-Wildpflanzen nicht verpassen möchte, kann am 


Sonntag 27. August in Sindelfingen oder am kommenden Samstag 22. Juli in München mit auf Exkursion kommen. Anfragen einfach per Mail an info(ät)christine-volm.de

Donnerstag, Juli 13, 2017

Ist Detox = Entgiften überhaupt sinnvoll?



"Wieso überhaupt Detox?", fragen sich vielleicht manche, die hier im Blog mitlesen? Und überall liest man, dass Detox-Kuren, -Tage und -Mittel keinen Wert haben.

Warum schreibt man ein Buch zum Thema Detox?

Ganz einfach, weil Detox, Baby! mehr ist als eine Ruck-Zuck-Kur, es ist ein ganzheitliches Konzept, an dessen Anfang nur die Saftkur mit Wildpflanzen steht.

Im folgenden Auszug aus dem Buch wird es vielleicht klarer:

Ganz sanft

Viele Detox-Konzepte versuchen, uns Glauben zu machen, dass wir mal eben an einem Wochenende
entgiften könnten. Eine Wochenend-Detox-Kur kann guttun und kann ein Anfang sein, aber sie wird unseren Körper nicht dazu bringen, sich vollständig von Giftstoffen zu befreien und komplett zu gesunden. Und deshalb soll dem Körper dann häufig bei solchen Ruckzuck-Kuren mit Abführmitteln, Einläufen und ähnlichen „Rosskuren“ auf die Sprünge geholfen werden. Sicher mag sich dadurch etwas bewegen, aber bis zum Erreichen des Ziels bleibt es immer ein längerer Weg.


Gut Ding will Weile haben
Da unser Körper selbst kann, was wir von ihm verlangen, ist eine „Be“-handlung von außen überflüssig und teilweise auch schädlich. Ich habe früher regelmäßig gefastet mit Abführmitteln, Einläufen etc., ohne nachhaltigen Erfolg. Bei Detox, Baby! verzichten wir auf grobe beschleunigende Maßnahmen, ... weil sie nicht notwendig sind. Wir wollen den Körper lieber auf sanfte Art und Weise unterstützen. Um solche Möglichkeiten zu finden, habe ich mir  Fragen gestellt wie: Was wäre natürlich? ...

Der Körper kann’s allein

Im Grunde ist unser Körper perfekt. Auch entgiften kann er selbst. Viele unserer Organe haben die Aufgabe, Schadstoffe abzubauen oder aus unserem Körper zu transportieren. ... Und dennoch können
sich Schadstoffe in unserem Körper anreichern? Zwei Ursachen sind dafür verantwortlich:


1. Zu viel Belastendes
Würden wir uns so ernähren wie von Hippokrates (460 – 370 v. Chr.) empfohlen, hätten unsere Organe viel weniger zu tun. Er soll gesagt haben: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein!“
Für mich heißt das: Gib nur das in deinen Körper, was von Vorteil ist für jede deiner Zellen. So würden auch die Zellen der Entgiftungsorgane nach ihrem Bedarf versorgt werden und können sich entsprechend gut regenerieren. Stattdessen belasten wir unseren Körper, essen zu viel und falsch. Unsere Entgiftungssysteme sind dadurch permanent mit dem Abbau von Stoffen überfordert, die wir gar nicht erst aufnähmen, ernährten wir uns wie von Hippokrates empfohlen. Weil unsere Entgiftungssysteme nicht mehr alles verarbeiten und ausscheiden können, schlagen wir uns dann mit den Ablagerungen von Stoffwechselendprodukten und Giften herum. Entzündungen in
den Gelenken, als Folge des Zuviels an tierischem Eiweiß und Fettpölsterchen als Folge einer zu hohen Kalorienzufuhr sind nur zwei Beispiele für die Auswirkungen einer konventionellen Ernährung. Hinzu kommen Toxineinlagerungen aus Medikamenten, Umweltgiften und so weiter, die sich vor allem auch im Fettgewebe dauerhaft festsetzen können.


2. Zu wenig von dem, was der Körper wirklich braucht
Die Entgiftungsorgane können ihr volles Potenzial nicht entfalten, wenn sie nicht ausreichend versorgt und durch Bewegung angeregt werden. ... Aber auch ein Mangel an Nährstoffen kann dazu
führen, dass unsere Organe oder bestimmte Stoffwechselprozesse nicht optimal arbeiten. Neben
den Hauptnährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß, von denen wir meist zu viel zu uns nehmen,
braucht der Körper auch Mineralstoffe , Vitamine und Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Bitterstoffe, Gerbstoffe, Senfölglykoside , Phenole etc.

Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe haben nicht nur selbst gesundheitsfördernde Wirkung, sie greifen auch in Stoffwechselprozesse ein und können wie Katalysatoren wirken, welche die Aufnahme, Ein-, Um- und Abbau und die Ausscheidung anderer Stoffe verbessern.

Die Lösung ist also: Selbstreinigung möglich machen.

An diesen Schwachstellen setzt Detox, Baby! an. Ich habe dieses Konzept entwickelt aus der Überzeugung, dass wenn wir wirklich eine Reinigung des Körpers erreichen und Schadstoffe loswerden wollen, wir beide Seiten des Problems angehen müssen: das Zuviel an Schädlichem und das Zu wenig an Gesundem.


Detox, Baby! wirkt also in zwei Richtungen: dazu mehr in einem der nächsten Posts.

Dienstag, Juli 11, 2017

Drip, Drip, Dripster für leckere Wasser



So, ihr Lieben, jetzt habe ich euch lange genug auf die Folter gespannt. Und nicht, dass ihr denkt, ich wollte es besonders dramatisch machen, mir fehlt oft einfach nur die Zeit. Gestern beispielsweise musste ich dringend das Skript für das nächste Seminar fertig machen und die beiden nächsten Exkursionen vorbereiten und so gibt es den Eintrag zum Dripster, meinem neuen Gerät für die Zubereitung von leckeren Wassern, erst heute.

Und so sieht der Dripster, der Tropfer, wenn man so will, aus:


Dreiteilig mit Wasserreservoir oben, dann dem Filter, beides aus bpa-freiem Polystyrol und damit für Lebensmittel der besten Kunststoffvariante, und unten dann einem Pyrex-Becherglas zum Auffangen des Extraktes.


Wie ich schon erzählt habe, lief der Dripster mir auf der Biofach  über den Weg. Eigentlich ist er gedacht zum Herstellen von "cold brew coffee". Auf der Biofach am Keiko-Stand wurde aber "cold brew green tea" hergestellt. Und schon ging mein Kopfkino an: Was mit grünem Tee funktioniert, muss auch mit Kräutern und Blättern und Obst funktionieren. Und auch mit frischen. Also habe ich alles ausprobiert:


Hier - damit ihr es mal seht, wie es eigentlich gedacht ist - die cold brew coffee Variante.


Pulver rein, anfeuchten, Wasserreservoir füllen und "drippen" lassen....





Die Idee, die dahinter steckt ist ganz einfach: das Verhältnis zwischen gelösten Aromen und Bitterstoffen/Säuren im Getränk verschiebt sich zugunsten der Aromen weil weniger Bitterstoffe und Säuren gelöst werden wenn das "Brühwasser" kalt ist und die Extraktionszeit länger. Dadurch wird der Kaffee bekömmlicher und weist eine größere Aromenvielfalt auf. Fruchtiger soll er schmecken und tatsächlich, das tut er auch, soviel habe ich probiert, um das bestätigen zu können. Hier erfahrt ihr mehr zu Cold Brew Coffee.

So und nun aber zu meinen Experimenten. Statt Kaffeepulver habe ich einfach klein gewürfeltes Obst und Wildpflanzen genommen und die Schwerkraft, die Aufprallenergie der Wassertropfen und die Wasserlöslichkeit der Aromen und anderer Inhaltsstoffe genutzt um "leckere Wasser" herzustellen.


Für die herkömmliche Herstellung der "leckeren Wasser" findet ihr zahlreiche Rezepte in "Detox, Baby!", ihr könnt aber alles ausprobieren, was euch an essbaren Kräutern, Obst und Gemüse einfällt.

Ich habe es zunächst mit Mango-Wiesen-Salbei und mit Erdbeere-Minze/Zitronenmelisse probiert. Schaut mal, wie schön das rosafarbene Erdbeerwasser ausschaut. Und es schmeckt so fein.



Was mir auch gut gefallen hat, war das beruhigende Geräusch, wenn die Tropfen ins Auffangglas tropfen.

Denkt daran, dass ihr die Wildpflanzen/Früchte sehr klein schneidet, damit die Oberfläche groß genug ist damit Stoffe aus den Zellen gelöst werden können. Beim Versuch mit Ingwer waren die Scheiben zu groß und der Geschmack dann sehr zart.


Vielleicht wollt ihr es auch mal ausprobieren, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr von euren Erfahrungen berichtet. Heute wird es bei mir einen Auszug aus Maulbeerblättern und weißem Pfirsich geben, dazu demnächst dann noch mehr.


Den Dripster haben übrigens zwei Jungs aus Hamburg erfunden, die haben ihn mir zum Testen zur Verfügung gestellt - danke dafür. Im Übrigen will ich an dieser Stelle mal erwähnen, dass dieser wie alle anderen "Produkttests", die ich hier vorstelle unbezahlt ist - hier wird nur vorgestellt, was mir gefällt! Mehr Infos und den Dripster findet ihr hier.

Sonntag, Juli 09, 2017

Leckere Wasser und Gewinner



Euch allen einen wunderschönen Sonntag ihr Lieben. Heute geht es hier um ein Kapitel aus Detox, Baby!, das "Leckere Wasser" heißt und so beginnt.

Leckere Wasser 

Sie sind einfach herzustellen – dafür wird nur ein Messer benötigt – und sind doch nicht zu unterschätzen, denn die Zutaten geben auch hierbei noch Inhaltsstoffe ab. Fehlt nur noch ein Name für die hübschen aromareichen Wasser. Im Grunde sind es Kaltauszüge , vergleichbar mit Teezubereitungen ohne Erhitzen. Sie haben nicht nur die Aufgabe, gut und abwechslungsreich zu schmecken, sie wirken auch, obgleich hier andere Stoffe freigesetzt werden als beim klassischen Teeaufguss.
Sie können es deutlich schmecken, wenn Sie beispielsweise das Aroma vom Mädesüß , der Schafgarbe , von Pfirsich oder Ingwer wahrnehmen – deshalb nenne ich sie „leckere Wasser “, „gesunde Wasser“ würde aber auch passen. Ein paar Stunden ziehen lassen Das Prinzip zur Herstellung dieser aromatisierten Wasser ist immer dasselbe: Sie zerkleinern die Zutaten
und sorgen so dafür, dass die Inhaltsstoffe auch austreten und ins Wasser übergehen können. Geben
Sie die Zutaten in eine Karaffe oder Kanne und übergießen Sie sie mit 1 Liter frischem Wasser.

Oben seht ihr, wie es aussieht, wenn man aus Gurken, Kräutern und Blüten solch einen Kaltauszug oder ein Infused Water  oder Aromawasser, wie es auch gerne genannt wird, herstellt. Und im Buch findet ihr die Rezepte - natürlich immer mit Wildpflanzen, unter anderem eines mit Mädesüßblüten - die seht ihr hier im Wasser hängen:

Ich bilde mir immer ein, ich könnte es schon schmecken, wenn ich die Blüten im Wasser hängen sehe
- jetzt ist die ideale Zeit für die Ernte.
Als ich Detox, Baby! geschrieben habe, konnte ich mir noch nicht vorstellen, dass ich ein leckeres Wasser auch anders zubereiten könnte. Erst als ich das Buch längst abgegeben habe, habe ich zwei Jungs getroffen, die ein "Gerät" zur Herstellung von "cold brew coffee" entwickelt haben und das habe ich ein klitzekleines bisschen zweckentfremdet. Alles und ausführlich mehr dazu gibt es im nächsten Post.

Aber hier darf ich noch sagen: Die Gewinnerin ist Ina Simone Petri - herzlichen Glückwunsch. Schick mir bitte deine Adresse, damit wir Detox, Baby! gleich an dich rausschicken können.

Vielen Dank euch allen, die ihr beim Gewinnspiel mitgemacht habt - eure Mutmaßungen, um was es sich dabei handeln könnte, reichten von Eisherstellung über Wildpflanzen-Rumtopf bis Obstler und Aroma-Auszug - was schon fast richtig war. Obwohl so ein leckeres Wasser natürlich noch mehr enthält als nur Aromen. Im nächsten Post erkläre ich dann ganz genau, wie die Herstellung mit diesem Gerät - genannt Dripster - funktioniert.

Bleibt dran und empfehlt den Blog und die Facebookseite gerne weiter, weil schon bald gibt es wieder etwas zu gewinnen.

Könnt ihr erkennen, was hier "ausgezogen" wird?


Samstag, Juli 08, 2017

Detox my life... kleine Freiheiten für die Seele

Detox, Baby! hat viele Kapitel. Über die Säfte und die Saftkur habe ich ja schon geschrieben, mit Limonade und leckerem Wasser geht es in den nächsten Posts weiter, aber heute möchte ich etwas erzählen, was zum Kapitel Detox Soul passt. 
Darin geht es um Menschliches und Mitmenschliches, um Lebensordnung, um Ausmisten und Entrümpeln, um Beziehungen und um die Liebe. Kurz um alles, was unserer Seele guttut.

Eine kleine  Geschichte zum Thema "persönliche Freiheit".
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass persönliche Freiheit, wenn man sie sich denn nimmt, der Seele Flügel verleiht:



Einmal in der Woche gehe ich zum Yoga. Ein Freund aus der Yogagruppe holt mich seit kurzer Zeit mit dem Auto ab, wofür ich ihm sehr dankbar bin.
Früher habe ich bei solchen Unternehmungen trotzdem eine Tasche mit den wichtigsten Utensilien dabeigehabt - man weiß ja nie. Darin alles, was man vielleicht brauchen kann: Papiere, Schlüssel, Taschentücher, vielleicht etwas zu trinken, Geldbeutel und natürlich: das Handy. Außerdem hatte ich sicherheitshalber immer eine Jacke dabei und ordentliche Schuhe an, weil man ja nie weiß... Und ordentlich angezogen war ich auch, und weil man ja nie weiß hatte ich auch manchmal noch was zum Wechseln mit. Für alles vorgesorgt und auf Nummer sicher, so war es mir am liebsten.

Heute versuche ich, so wenig wir möglich dabeizuhaben, lasse alles, was nicht unbedingt notwendig und damit unnötiger Ballast ist, einfach zu Hause.

An erster Stelle das Handy - wenn ich im Yoga oder auf dem Weg dorthin oder zurück bin, kann ich niemandem eine Hilfe sein, es wäre eh ausgeschaltet.
Bezüglich des Schlüssels frage ich vorher, ob jemand da ist, der mich wieder reinlassen kann, wenn ich zurückkomme, was meistens der Fall ist.
Papiere? Ich nehme sie einfach nicht mit, wenn wirklich etwas passieren sollte, dann wäre ganz schnell herauszufinden, wer die "unbekannte Beifahrerin" ist.
Taschentücher? Auf jeder Toilette gibt es Papiertücher oder zur Not auch Klopapier.
Wasser gibt es in der Yogapraxis und ich muss auch nicht alle 5 Minuten etwas trinken.
Jacken und Co: bei diesen Temperaturen momentan nicht notwendig.

Also stehe ich einmal in der Woche mit genau 4 Kleidungsstücken (Unterwäsche, Top, Yogapants), einem Haargummi und einem Paar Flipflops an den Füßen, vollkommen ohne Schmuck und Accessoires vor der Haustüre und warte darauf abgeholt zu werden. Irgendwie fühlt es sich auch seltsam an, fast als würde ich etwas Verbotenes tun (Muss man sich eigentlich jederzeit ausweisen können oder ist das ein Gerücht?)
Was aber überwiegt ist ein ganz besonderes Gefühl der Freiheit, das mich immer an die Sommer als Kind erinnert. Nach der Schule bin ich barfuß und im Kleidchen nach draußen und habe gespielt und den Sommer genossen, bin irgendwo herumgestrolcht und habe mich frei gefühlt. Und erst wenn die Kirchturmuhr 6 Uhr geschlagen hat, wurde mir bewusst, dass ich vielleicht auch mal wieder nach Hause gehen sollte. Das ist so ein unbeschreibliches Pippi-Langstrumpf-Gefühl, das ich hier gerade einmal pro Woche genießen darf. Und ich möchte das öfter haben. Klar kann man nicht immer Schlüssel und Papiere zu Hause lassen, aber es gibt ganz vieles, was man weglassen kann. Überhaupt. Jeden Tag.

Was lasst ihr denn so weg - heute?

Wenn ihr mehr zu Detox Soul lesen wollt, dann könnt ihr das in Detox, Baby! ab Seite 150 tun. Und verpasst nicht die Chance ein Buch zu gewinnen. Außerdem gibt es Detox, Baby! jetzt natürlich in jeder Buchhandlung, im Online-Buchhandel und unter wildundroh(ät)web.de, wenn ihr es mit einer persönlichen Widmung haben wollt.
Euch einen wundervollen Samstag!



Mittwoch, Juli 05, 2017

Saft, Limonade, leckere Wasser - alles mit Wildpflanzen


Ich hatte es ja versprochen - diese Woche gibt es mehr aus Detox, Baby!

Das Konzept für die Vitalitätskur für Körper, Geist, und Seele basiert auf 5 Säulen:

Erste und wichtigste Säule ist die Saftkur - diese wird im Buch, im Kapitel Detox Food, genau erklärt und - mit vielen Rezepten ausgestattet - beschrieben.
Ich erkläre auch wie und womit der Saft am besten zubereitet wird. Das geht nämlich nicht nur mit dem Entsafter, sondern auch mit dem Mixer.


Im Kapitel Detox Power geht es darum, wie ein individuell geeignetes Bewegungsprogramm aussehen kann; denn Bewegung ist wichtig, damit alle gesunden Inhaltsstoffe auch dahin kommen, wo sie wirken können.

Detox Care - beschreibt naturgesunde Möglichkeiten der Körperpflege

Detox Mind - hier tun wir was für den Geist und in Detox Soul pflegen wir die Seele.

Alle einzelnen Kapitel werde ich hier noch näher vorstellen, heute möchte ich beginnen mit Detox-Food:

Die wichtigsten Bestandteile der Säfte, Limonaden und leckeren Wasser, die in diesem Kapitel vorgestellt werden und unsere "Mahlzeiten" darstellen, sind Wildpflanzen. Daher geht es hier auch um das Erkennen und die Verwendung eben dieser, um das richtige Maß und ihre Wirkung. Außerdem wird erklärt, was zu tun ist, wenn jemand keine Wildpflanzen findet.

Dann geht es im nächsten Unterkapitel um den Aufbau der Kur, die Vorbereitung auf das Saftfasten, den Einstieg und das Fastenbrechen, außerdem um pflanzliche Detox-Helfer, wie etwa die Kokosnuss oder Flohsamenschalen, die das Fasten noch effektiver machen und die Entgiftung fördern können.

Und dann kommen wir zu den Rezepten - hier findet ihr nicht nur Saftrezepte für die "Hauptmahlzeiten", sondern auch feine Limonaden-Rezepte und solche für leckere aromatisierte Wasser. In allen Zubereitungen sind Wildpflanzen enthalten, die auf die anderen Zutaten abgestimmt wurden und sich so geschmacklich harmonisch einordnen.
Also keine Angst, die Wildpflanzen in den Getränken sind so dosiert und eingesetzt, dass sie den Geschmack unterstützen und abrunden - wenn der Geschmack einmal außergewöhnlich und eher für Fortgeschrittene geeignet ist, steht es dabei.
Wer "wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpflanzen" kennt, der weiß, dass ich der Meinung bin, dass alles Smoothies und alle anderen Gerichte, die mit Wildpflanzen zubereitet werden, in erster Linie schmecken sollen. Wenn ich Erklärungen brauche wie "Das ist aber gesund." wird es schwierig, also stellt euch lieber mal auf leckere Säfte ein, das erleichtert das Fasten nämlich sehr. :-)

Fangen wir mit den Säften an: Unten seht ihr ein Beispiel für Zutaten für einen Saft, den wir jetzt aktuell aus saisonalen und regionalen Zutaten pressen können: Fenchel, Tomaten, Erdbeeren, Giersch und Zitronenmelisse - die Details zur Zubereitung findet ihr auf Seite 93 - möglicherweise demnächst auch mal hier.


Und bevor ich es vergesse... denkt daran an der Verlosung teilzunehmen, dann könnt ihr mit etwas Glück ein Buchexemplar gewinnen... alles weitere dazu findet ihr im vorherigen Blogeintrag.

Sonntag, Juli 02, 2017

Detox, Baby! - die Wirkung der Saftkur und Buch zu gewinnen



Heute möchte ich euch den ersten und grundlegenden Teil von Detox Baby! vorstellen, die Saftkur. Bei dieser Kur geht es um das Entgiften - dazu einen kleinen Ausschnitt aus der Einleitung:

Detox, Baby! wirkt in zwei Richtungen:1. wird die Ausleitung von Schadstoffen gefördert, indem Körperfett abgebaut und Schadstoffablagerungen allgemein gelöst werden. Um das zu erreichen, werden die Kalorienzufuhr und die Zufuhr an Stoffen, die viel Verdauungsaufwand erfordern, stark heruntergefahren. Im Gegensatz zum klassischen Heil- oder Wasserfasten jedoch, bei dem durch den nahezu vollständigen Verzicht auf feste Nahrung die Verdauungstätigkeit fast stillgelegt wird, versuchen wir bei Detox, Baby!, die Verdauung durch das Trinken der Säfte aktiv zu halten. Somit kann sie den Abbau und die Ausscheidung von gelösten Schadstoffen unterstützen.

2. Durch die Zufuhr gesundheitsfördernder, hilfreicher Inhaltsstoffe aus Obst, Gemüse und vor allem Wildpflanzen soll nicht nur die Verdauung noch verbessert werden, sondern auch unser Stoffwechsel insgesamt intensiviert und die Entgiftungsorgane gefördert werden, damit sie effektiv zur Selbstreinigung beitragen können.

Alles was ihr über die Säfte, die getrunken werden, wissen müsst, findet ihr im Kapitel

DETOX-FOOD – DIE SAFTKUR

Die wichtigsten Zutaten: Wildpflanzen
Hier erfahrt ihr alles über Wildpflanzen als wichtigsten Bestandteil der Säfte: Woher bekomme ich sie, wie und wo lerne ich Wildpflanzen kennen, was ist das richtige Maß, welche Wildpflanzen fördern die Entgiftung, was mache ich, wenn ich mal nichts wildes Grünes finde...

Die 7-Tage-Saftkur
beschreibt im Detail das Vorgehen bei der Saftkur mit Detox, Baby!-Kur-Plan und jeder Menge kleiner Helfer, die das Entgiften noch effektiver machen.

Rezepte für Säfte, Limonaden und leckere Wasser - das wichtigste Kapitel.

So gesund – was wirkt wie? für alle, die es genauer wissen möchten.

Aber es werden nicht nur Säfte getrunken während dieser Kur, sondern auch Limonaden und leckere Wasser. Wie ihr euch die vorstellen könnt und wie sie zubereitet werden, das wird diese Woche hier im Blog das Thema sein.



DAS SEMINAR ZUM BUCH

Wer die Zubereitung der frisch gepressten Säfte mit Wildpflanzen kennenlernen will, der kann sich Seminar Detox, Baby! anmelden - einfach email an info(ät)christine-volm.de schicken für weitere Infos.

DETOX, Baby! das Seminar 
nächstes Tagesseminar im Herbst und die 6-Tage-Kur im Frühjahr 2018

Entgiften mit Wildpflanzen und frischen Säften, das lernen Sie hier. Mit Genuss und bei bestem Wohlbefinden können Sie danach fasten, so wie es in Detox, Baby! beschrieben ist. Die Säfte aus Obst, Gemüse und Wildpflanzen, schmecken nicht nur, sie halten uns auch weiterhin leistungsfähig – dieses Programm funktioniert also auch, wenn Sie weiterhin arbeiten. Außerdem ist es der perfekte Start für eine Ernährungsumstellung. Zu Detox Food ,der Saftkur, gehören auch Detox Power (Bewegung) Detox Care (Körperpflege), Detox Mind, und Detox Soul - auch diese Teile lernen Sie kennen. Wir werden zuerst auf der Exkursion Wildpflanzen entdecken und sammeln und sie anschließend zu leckeren Rohkostsäften verarbeiten und diese verkosten.


GEWINNE EIN BUCH

Und noch etwas - es gibt das erste Exemplar von Detox, Baby! zu gewinnen. Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, geht auf unsere Facebookseite wild&roh, dort findet ihr auch das Bild, das ihr unten seht.

Im Lostopf landet Dein Name, wenn Du...

- das Bild kommentierst - die Frage ist: Was passiert auf diesem Bild?
- der Seite und dem Bild ein Like gibst
- und das Bild teilst.

Teilnehmen könnt ihr bis 8. Juli um 24 Uhr. Die/Der Gewinner/in wird am 9. Juli gezogen und bekannt gegeben.
Das Gewinnspiel startet jetzt und endet am 08.07.2017, um 24 Uhr!

(Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Blogger und wird in keiner Weise von Facebook oder Blogger gesponsert, unterstützt oder organisiert.)

Und um dieses Bild geht es - was glaubt ihr, findet hier statt: