Freitag, August 18, 2017

Warum plötzlich alles blau ist.


Wieso machen den jetzt alle einen auf blau? Habt ihr euch auch schon gefragt, wo auf Facebook und Instagram die vielen blauen Desserts, Schlumpfeissorten und -smoothies, blaue Torten und Bowls, Donuts und Co herkommen? Ich kann es euch verraten... aus Klötze hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen... ach Quatsch, von meiner Freundin Kirstin, die ist Schneewittchen, nein halt, die Zauberfee von Pureraw.


Jetzt mal im Ernst: Algen stecken dahinter. Meine schwimmenden und teils auch festsitzende Lieblingslebewesen (neben der Menschen) sind jetzt angetreten, eine Macht im Reich der Lebensmittelfarben zu werden. War es bisher eher ungesund blaugefärbte Lebensmittel zu essen oder blaue Lebensmittelfarbe zu nutzen, so ist es jetzt doch très chic geworden.


Und nicht nur das - die neue Farbe ist auch noch gesund. Weil sie nämlich aus einer Algenart gewonnen werden, der wir - in der veganen und rohköstlichen Parallelwelt -  schon lange unser Herz geöffnet haben: Spirulina. Die stecken übrigens auch hinter dem Einhorn-Zauber - kein Witz.



Magic Blue heißt das Zauberpulver, das Getränken und Speisen das magische Blau verleiht und aus Apfel und Spirulina hergestellt wird. Farbgeber ist Phycocyanin, das schonend per Kaltextraktion aus Spirulina-Algen extrahiert wird.
Phycocyanin wird als entgiftend beschrieben, vor allem deshalb, weil es Leber und Nieren stärkt und damit ihre Entgiftungsleistung fördert. Dank antioxidativer Wirkung kann es auch Zellen vor zu schneller Alterung schützen. Außerdem wird eine blutzuckersenkende Wirkung beschrieben.


Nur selten kommt Phycocyanin in der Natur vor, dafür jetzt um so häufiger in Lebensmitteln. Einfach mal ausprobieren, mir macht so etwas ja immer viel Freude.
Ich mag es besonders gerne auf meiner Beeren-Nicecream (gefrorene Banane mit Beeren zu Eis verarbeitet) - schaut mal heute bei Instagram vorbei, da könnt ihr sehen, wie hübsch das aussieht.


Und wo kommt es her, das neue Blau? Aus Klötze, wo all die feinen Algensachen herkommen.

Und dort gibt es noch ein weiteres neues Pülverchen am Algenhimmel, dieses in Weiß - seht ihr hier rechts - aber dazu mehr im nächsten Post. Vielleicht machst du heute auch einfach mal blau?



Donnerstag, August 17, 2017

Saft aus Blumen

Ihr Lieben, die Sonne scheint und es ist schon am frühen Morgen wieder heiß in meinem Büro. An solchen Tagen ist es eine herausfordernde Übung, am Schreibtisch cool zu bleiben. Fast wie bei einer Meditation (wenn ihr die Geschichte noch nicht kennt: hier nachlesen)
Aber die Art der Arbeit erleichtert mir es sehr: Ich schreibe die Rezepte und Bestelllisten für "wild&roh - gesund in den Bergen mit Rohkost und Wildpflanzen" und das ist immer auch mit viel Vorfreude verbunden.


Heute will ich euch noch ein bisschen von unseren Säften beim Detox, Baby!-Seminar erzählen: Ich habe mal nachgezählt: Es gibt 33 Saftrezepte im Detox-Baby!-Buch, außerdem zahlreiche Variationsvorschläge, so dass Ihr unendlich experimentieren könnt. Schreibt mir doch mal, was Ihr schon ausprobiert habt.
Beim Seminar in den Bergen im Juni haben wir natürlich auch die Pflanzen vor Ort genutzt, wie hier beispielsweise den Wiesen-Bocksbart, der so ähnlich schmeckt wie die süßen Löwenzahnblüten, aber auch im grünen Anteil kein bisschen bitter ist und einen besonders cremigen, reichhaltigen Saft ergibt.


Und so schaut es dann aus, wenn wir einen Saft im Mixer verarbeiten. Obst, Gemüse und Wildpflanzen mit Wasser pürieren: 


Danach wird alles durch eine Küchengaze oder einen Nussmilchbeutel ausgepresst. In Detox, Baby! steht bei jedem Rezept dabei, welche Methode - Mixer oder Entsafter - besser funktioniert, grundsätzlich funktionieren aber immer beide Herstellungsarten, so dass sich niemand extra ein weiteres Gerät anzuschaffen braucht.

Wer mal live dabei sein will und den nächsten Detox-Termin in Leutasch nicht verpassen will: Schreib mir doch einfach per Mail und wir halten dich immer auf dem Laufenden mit den aktuellen Exkursions- und Seminarterminen.
Für 2018 werden wir vom 12. Juni - 17. Juni in Leutasch wieder die Detox-Woche in Leutasch durchführen, aber es wird auch einige Tagesseminare hier in Sindelfingen geben - dazu demnächst mehr.

Und wer die herrliche Bergwelt und leckere Rohkost genießen will und vom 31. August bis 3. September - also in zwei Wochen - noch nichts vorhat, kann sich mit ein bisschen Glück (es gibt noch zwei Plätze!) noch in Leutasch für wild&roh - gesund in den Bergen mit Rohkost und Wildpflanzen anmelden. Ich freue mich auf euch!



Freitag, August 11, 2017

Rohkost oder Detox - Henne oder Ei - was war zuerst?

aus Detox, Baby! Saft aus  Melone / Gurke /Stachelbeere /Johanniskraut - für alle, denen das trübe Wetter gerade
etwas aufs Gemüt schlägt - Seite 95
Als Autorin werde ich oft gefragt, in welchem Zeitraum ich ein Buch schreibe, wie beispielsweise Detox, Baby! Da fällt mir die Antwort nicht ganz leicht. Denn manchmal hat es gar nichts mit der Idee, ein Buch zu schreiben zu tun, wann ein Buch erscheint, sondern vielmehr mit der Möglichkeit, dem öffentlichen Interesse daran oder anderen äußeren Umständen zu tun.

Wenn ich über meine Bücher zum Thema "Rohkost und Wildpflanzen" nachdenke, dann sieht es chronologisch so aus:

Januar 2010 erschien die erste Auflage von: Rohköstliches - gesund durchs Leben mit veganer Rohkost und Wildpflanzen.

http://bit.ly/2wzK3Gn

http://bit.ly/2wNMUur



http://bit.ly/2ujgwhz

In meinem Kopf aber haben die Bücher eine ganz andere Ordnung. Denn seit ich 2009 im Manuskript von Rohköstliches geschrieben habe, dass der beste Einstieg für die Rohkost eine Fastenkur ist, habe ich darauf gewartet, endlich Detox, Baby! zu schreiben. Aber damals war längst noch nicht alles soweit, weder hatte ich alle Gedanken zum Thema so geordnet, dass ich das Buch damals hätte schreiben können, noch alle Säfte entwickelt und gekauft wäre solch ein Buch damals wohl auch nicht worden.
Rohköstliches war das erste und einzige Buch überhaupt in dem es ausschließlich um die Ernährung mit Rohkost und Wildpflanzen ging. Die rund 70 Rezepte waren noch völlig neu in ihrer Zusammenstellung und mussten ja auch erst einmal entwickelt werden.
Aber für mich gehören Detox, Baby! und Rohköstliches so zusammen als wäre Detox, Baby! der Anfang gewesen und so ist Detox, Baby! für mich letztendlich der Anfang von allem.

Ich freue mich, dass viele Menschen ein, zwei oder vier meiner Bücher kaufen - weil sie alle unterschiedlich sind und jedes für sich ein Beitrag zu einem Gesamtpaket "Ernährung mit Rohkost und Wildpflanzen" ist . Und weil es für mich auch eine Art Bestätigung dafür ist, dass mein Schreibstil, meine Ideen etc. überzeugen und meine Leser, Vertrauen zu mir und meinen Empfehlungen für ihre Gesundheit haben. An dieser Stelle daher: Euch allen da draußen ein herzliches Dankeschön dafür.

Was ich damit aber auch sagen möchte:

Wenn jemand überlegt, welche Bücher ich empfehlen würde, um den Einstieg in die Rohkost oder allgemein die Umstellung der Ernährung zu erleichtern, dann würde ich sagen: Für den Anfang die Kombi aus Detox, Baby! mit Rohköstliches, so kann man einfach starten und weiß alles über die Rohkost.
Meine liebsten Wildpflanzen hilft allen weiter, die noch keine Wildpflanzen kennen, mit den über 40 vorgestellten kommt man gut durchs Jahr und ist für den Anfang versorgt.
Und das Smoothiebuch wild&roh ist für all diejenigen geeignet, die mal was anderes mixen wollen als den Smoothie zum Trinken oder Löffeln und dabei auch Wildpflanzen einsetzen möchten. Hierin gibt es nämlich nicht nur klassische Trinksmoothie-Rezepte, sondern auch Rezepte wie die Rote Grütze mit Rosenblüten, Rezepte für Suppen, Brotaufstrich, Pudding, Eis etc.

So, das war mein Einblick in mein Autorenhirn und meine Autorenseele für heute - ich hoffe, ich konnte die ein oder andere Frage beantworten.









Donnerstag, August 10, 2017

Detox, Baby! wirkt zweifach - der erste Saft

Erinnert ihr euch noch an den letzten Post? Sorry, es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt geht es weiter mit der Detox, Baby!-Woche in Leutasch.

So sah unser Frühstück am ersten Fastentag aus: Ein leckeres Wasser - natürlich mit Wildpflanzen -  und ein paar Detox, Helferchen - von denen ich euch noch in einem Extra-Post erzählen werde:


Und dann gab es zum Mittagessen den wichtigsten Saft der ganzen Kurwoche - einer mit abführender Wirkung, weil auf der Basis von Sauerkraut.


Er sieht ganz harmlos aus und das ist er auch, nur seine Wirkung ist - wie eine Rezensentin vorgestern bei Amazon geschrieben hat: durchschlagend! Überhaupt wirkt die ganze Detox, Baby!-Kur zu 100 % und das ohne irgendwelche "Rosskur-Mittelchen", wie ich sie nenne, einzusetzen.

Die Wirkung in zwei Richtungen war das, was mir beim Entwickeln der Kur - ursprünglich für mich selbst - am Wichtigsten war. Dazu ein kurzer Absatz aus dem Buch - als Ergänzung auch zu diesem Beitrag zu lesen:

Detox, Baby! wirkt in zwei Richtungen

1. wird die Ausleitung von Schadstoffen gefördert, indem Körperfett abgebaut und Schadstoff-ablagerungen allgemein gelöst werden. Um das zu erreichen, werden die Kalorienzufuhr und die Zufuhr an Stoffen, die viel Verdauungsaufwand erfordern, stark heruntergefahren. Im Gegensatz zum klassischen Heil- oder Wasserfasten jedoch, bei dem durch den nahezu vollständigen Verzicht auf feste Nahrung die Verdauungstätigkeit fast stillgelegt wird, versuchen wir bei Detox, Baby!, die Verdauung durch das Trinken der Säfte aktiv zu halten. Somit kann sie den Abbau und die Ausscheidung von gelösten Schadstoffen unterstützen.

2. Durch die Zufuhr gesundheitsfördernder, hilfreicher Inhaltsstoffe aus Obst, Gemüse und vor allem
Wildpflanzen soll nicht nur die Verdauung noch verbessert werden, sondern auch unser Stoffwechsel
insgesamt intensiviert und die Entgiftungsorgane gefördert werden, damit sie effektiv zur Selbstreinigung beitragen können.

Fordern und gleichzeitig stärken ist also das Motto bei dieser Kur.

Übrigens steht das Datum für die Detox, Baby! -Woche in den Bergen 2018 nun fest: 12.-17. Juni - wer sich dafür interessiert, bitte meldet euch per Mail.

Und es gibt noch zwei freie Plätze für "Gesund in den Bergen wild&roh - mit veganer Rohkost und essbaren Wildpflanzen." Auch dafür  bei Interesse einfach eine Mail schicken oder direkt hier anfragen und anmelden.


Mittwoch, August 02, 2017

Wilde Berge, leckere Wildpflanzen und der vorfreudige Abschied vom Essen bei Detox, Baby!


Heute will ich endlich damit beginnen, euch von unserem Detox, Baby!- Seminar in den Bergen - genauer in Leutasch -  zu erzählen. Als wir im Juni dort waren, war Detox, Baby!, das Buch, noch gar nicht erschienen. Aber ich biete das Seminar zum Entgiften mit Wildpflanzen ja nun schon seit vielen Jahren als Halbtageskurs an und daher war es natürlich auch längst erprobt. Jetzt aber war ich zum ersten Mal mit einer Gruppe für 6 Tage in den Bergen.

Hier seht ihr den Blick aus meinem Zimmerfenster... alles grün und Wildpflanzen direkt vor dem Haus, was will man mehr?


Das war unser Abschiedsessen mit vielen Wildpflanzen und selbstgemachter Limonade. Danach gab es für 5 Tage nur noch Flüssiges. Alle waren gespannt, ob sie das wohl durchhalten - zumal es nicht umsonst "in den Bergen" heißt...


An Wildpflanzen hatten wir hier Schafgarbe, Löwenzahn, zarte Fichtenspitzen, Gundermann, Wiesen-Pippau und Wiesen-Bocksbart dabei - das war die letzte bissfeste Mahlzeit.

(Wenn ihr mehr leckere Rohköstlichkeiten von den Seminaren in Leutasch sehen wollt, dann klickt mal hier. Und wer spontan noch Lust hat vom 31. August bis zum 3. September mit uns dort zu schlemmen, findet hier alle Infos zu "Gesund in den Bergen mit essbaren Wildpflanzen und veganer Rohkost".)

Nach der Schlemmerei mit Mango oben ging es bei Detox, Baby! im Juni allerdings dann mit den Säften, Limonaden und leckeren Wassern aus Detox, Baby! weiter.

Das Wetter übrigens war uns wohlgesonnen und so waren wir natürlich viel draußen unterwegs - wie wir es Ende August dann auch sein werden. Mehr zur wunderschönen Pension Aufatmen findet ihr auf der Homepage.


Die Kugelblume ist uns auch dieses Mal wieder begegnet. Weil beim Detox-Programm ja auch die Seele eine wichtige Rolle spielt, könnt ihr hier nachlesen, was es mit der Kugelblume auf sich hat.


Wenn Du Dich übrigens für das Detox, Baby!-Kurprogramm interessierst und im Juni 2018 gerne dabei wärst, dann schick mir doch einfach eine Mail an info(ät)christine-volm.de und wir halten Dich mit allen Infos dazu auf dem Laufenden.

Samstag, Juli 29, 2017

Mit dem Wildpflanzen-Magazin ein Buch gewinnen


Hej hej, diese Woche ging es mal wieder rund hier. Nein, noch keine Ferien für mich. Ich plane den Herbst und ihr könnt schon mal gespannt sein. Vorträge wird es geben und Kochshows und viele Exkursionen. A propos Exkursionen - die letzte Sommer-Exkursion findet am 27. August statt. Dafür könnt ihr euch jetzt schon anmelden. Und auch bei "Gesund in den Bergen mit Rohkost und essbaren Wildpflanzen" gibt es noch freie Plätze. Dazu aber dann im nächsten Post mehr - falls es dann noch freie Plätze geben sollte. 

Heute möchte ich euch das Wildpflanzen-Magazin vorstellen. Diese Woche nämlich habe ich mit meinem Freund und Kollegen Steffen Guido Fleischhauer, dem Gründer und Herausgeber des Magazins,  gesprochen, weil ich wissen wollte, wie lange wir freien Autoren schon gemeinsam mit ihm an diesem Magazin schreiben. Anfangs war es nur ein Newsletter  und dafür habe ich den ersten Artikel im April 2010 geschrieben. Im Februar 2011 dann erschien das Magazin zum ersten Mal in seiner heutigen Form. Wie schön, dass es immer beliebter wird. Ihr könnt es übrigens abonnieren und das zum unglaublich günstigen Preis von 12 € für 12 Ausgaben - schaut mal hier.

http://www.essbare-wildpflanzen.de/essbare-wildpflanzen-9.html

Und damit ihr einen Vorgeschmack bekommt, was euch da erwartet - gibt es heute den monatlichen "Rohköstlichen Tipp"  für August von mir hier online. Und weil es derzeit bei mir von morgens bis abends um Detox, Baby! geht, gibt es auch gleich noch ein Buch zu gewinnen. Weil viele von euch nicht bei Facebook unterwegs sind, ist es dieses Mal ganz einfach: Ihr schickt mir eine Mail an info(ät)christine-volm.de, in der ihr folgende Frage beantwortet:

Wann ist das Wildpflanzen-Magazin zum 1. Mal in der heutigen Form erschienen?
Antwort bitte als Angabe des Monats und des Jahres.

Jetzt aber zum Beitrag - mehr Infos zum Gewinnspiel gibt es unten:

Detox, Baby! mit Limonade – Der rohköstliche Tipp im August 2017

Im August ist es üblicherweise heiß – und wenn es heiß ist, wollen wir kühle Getränke. Da empfiehlt Christine Volm Limonaden – mit Wildpflanzen, versteht sich.

In meinem Buch Detox, Baby! – Entgiften mit Wildpflanzenund frischen Säften,  geht es vorrangig um Säfte, aber auch um die leichtere, weniger gehaltvolle Variante von Säften: Limonaden. Diese eignen sich natürlich nicht nur als Getränke im Rahmen der Saftkur, sondern auch für jeden Tag. Immer dann, wenn wir Lust auf etwas erfrischend Süßes haben, aber vielleicht nur eine kleine Abwechslung wollen, ohne zu viele Kalorien zu uns zu nehmen, sind die Limonaden aus Detox, Baby! perfekt geeignet. Hier ein Auszug aus meinem Buch, um zu erklären, welche Rolle Limonaden beim Saftfasten spielen können.

Das Wort Limonade wurde ursprünglich genutzt, um ein Getränk zu bezeichnen aus Zitronensaft und Wasser. Wir erweitern das Spektrum an Aromen, verwenden Obst, Gemüse, Wildpflanzen, Würzkräuter und Gewürze, aber keine Süßungsmittel.

Limonaden empfehle ich gerne, um die Saftfastentage für diejenigen zu erleichtern, die noch nie eine Fastenkur gemacht haben und vielleicht das Gefühl haben, sie bräuchten im Lauf des Vormittags oder am Nachmittag eine Zwischenmahlzeit. Unser Körper braucht zwischendurch keine Abwechslung im Sinne von Unterhaltung, aber wir sind heutzutage an solch lange Pausen ohne Befriedigung des Geschmackssinnes nicht mehr gewöhnt. Sei es Tee oder Saft oder herkömmliche Limonaden, gerne nehmen wir zwischendurch ein Getränk und auch einen kleinen Snack zu uns. Die Limonaden haben hier die Aufgabe, das Verlangen danach zu stillen. Das tun sie durch die vielen Inhaltsstoffe aus den Wildpflanzen. Nach und nach verändert sich dieses Verlangen und Sie werden vielleicht erleben, dass die Limonade nicht mehr so wichtig ist. Dann steigen Sie auf die leckeren Wasser im nächsten Abschnitt um, und mit der Zeit reichen Ihnen die zwei Saftmahlzeiten vielleicht sogar aus und es muss zwischendurch nichts anderes mehr sein als Wasser.




Rezept für eine Sommerlimonade:

Rote Bete | Erdbeere | Basilikum | Wald-Erdbeerblätter

erdbeer-erdig leicht

• ¼ von einer kleinen Rote Bete
• 5 Erdbeeren
(am besten von einer späten, süßen und hocharomatischen Sorte, wie beispielsweise "Malwina")
• 5 Basilikumblätter
• 5 Blätter von der Wald-Erdbeere
• 1 l Wasser

Geben Sie die Zutaten gereinigt, gegebenenfalls geputzt und in Stücke geschnitten in den Mixer und füllen Sie mit 1 Liter Wasser auf. Kurz mixen, bis alles fein zerkleinert ist, und dann durch ein sehr feines Sieb, eine Küchengaze oder den Nussmilchbeutel filtern.

Varianten:

Anstelle von Erdbeeren können Sie auch eine kleine Orange oder einen säuerlichen Apfel verwenden, so können Sie diese Limonade ganzjährig zubereiten. Wenn Sie statt der Erdbeeren eine Tomate verwenden, wird’s eine leckere Gemüselimo.


Achtung, das Gewinnspiel beginnt JETZT und bis Dienstag 1.8.2017 um 18:00 Uhr könnt ihr daran teilnehmen. Der oder die Glückliche wird per Zufallsgenerator ermittelt und per Mail verständigt.

Teilnahmeberechtigt sind alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Das Buch senden wir per Post an den oder die Gewinner/in. Mehrfach-Teilnahme ist nicht möglich und führt zum Ausschluss.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Blogger oder Facebook und wird in keiner Weise von Blogger oder Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Update 2.8.2017: Gewonnen hat Bärbel L. aus W. - wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!!!

Dienstag, Juli 25, 2017

Leckeres Wasser mit Sommerblüten


Von den leckeren Wassern aus Detox, Baby! habe ich euch ja hier schon erzählt. Heute gibt es noch ein Rezept dazu. Jetzt haben nämlich die Disteln, genauer die Acker-Kratzdisteln Hochsaison und blühen zuhauf. Ihre Blüten kennen diejenigen, die schon einmal mit waren auf Exkursion, als Wiesen-Kaugummi - sie eignen sich auch sehr gut zum Aromatisieren der leckeren Wasser.


Distelnektar

• ¼ Nektarine
• 20 Blüten von der Acker-Kratzdistel
• 1 l Wasser
Nektarine in hauchdünne Scheiben schneiden, die Distelblüten halbieren und mit dem Wasser auffüllen.

Probiert es doch einmal aus und erzählt mir, wie es euch geschmeckt hat. Mich begeistert schon der Anblick der Blüten so sehr, als hätte ich einen großen Blumenstrauß auf dem Tisch zu stehen, ich liebe es sie im Wasser tanzen zu sehen.


Mehr Rezepte für leckere Wasser findet ihr in Detox, Baby! ab Seite 104.

Montag, Juli 17, 2017

Sommerexkursion mit essbaren Wildpflanzen


Das Mädesüß steht so sehr für den Sommer, sein Duft erfüllt die Luft und sein unvergleichlicher Geschmack ist nicht nur in Cashew-Creme (siehe wild&roh) unwiderstehlich (c) Sandra Eckstein

Eine wunderschöne Sommerexkursion hatten wir gestern. Und dank der lieben Sandra von tai chi Heilbronn gibt es auch schöne Fotos davon:

Von der Schafgarbe haben wir Blätter und Blüten probiert und ihre Inhaltsstoffe kennengelernt. (c) Sandra Eckstein

Zitronen-Thymian - ideal für die Thymian-Spitz-Wegerich-Limo aus Detox, Baby! (c) Sandra Eckstein

Sind das Indische Laufenten? 118 Nationen leben hier, da passen sie doch gut dazu. (c) Sandra Eckstein

Das Echte Labkraut schafft es dieses Jahr auch auf den häufig gemähten Grünflächen, sich durchzusetzen.
 (c) Sandra Eckstein
Super-Wetter hatten wir, nicht zu warm, nicht zu kalt. (c) Sandra Eckstein

Und er ist auch schon wieder da - der Herbst-Löwenzahn, nicht direkt mit dem Löwenzahn verwandt, sondern eine eigene Gattung: Scorzoneroides autumnalis  (c) Sandra Eckstein

Immer wieder vom Weg abbiegen, um die leckeren Pflanzen zu entdecken... (c) Sandra Eckstein

... wie beispielsweise den Wiesen-Salbei, gut zum Zähneputzen, aber auch für Smoothies, Saft, Rohkostgerichte 
(c) Sandra Eckstein

Auch Exoten, und lecker, die Taglilien ... (c) Sandra Eckstein
... gibt es auch in rot und die Blüten sind in kleinen Mengen sehr köstlich - nicht mit Lilien verwechseln!
(c) Sandra Eckstein

Die wertvolle Braunelle, wer sie nicht kennt, verpasst was ...  (c) Sandra Eckstein
 Wer die Braunelle und andere leckere Sommer-Wildpflanzen nicht verpassen möchte, kann am 


Sonntag 27. August in Sindelfingen oder am kommenden Samstag 22. Juli in München mit auf Exkursion kommen. Anfragen einfach per Mail an info(ät)christine-volm.de

Donnerstag, Juli 13, 2017

Ist Detox = Entgiften überhaupt sinnvoll?



"Wieso überhaupt Detox?", fragen sich vielleicht manche, die hier im Blog mitlesen? Und überall liest man, dass Detox-Kuren, -Tage und -Mittel keinen Wert haben.

Warum schreibt man ein Buch zum Thema Detox?

Ganz einfach, weil Detox, Baby! mehr ist als eine Ruck-Zuck-Kur, es ist ein ganzheitliches Konzept, an dessen Anfang nur die Saftkur mit Wildpflanzen steht.

Im folgenden Auszug aus dem Buch wird es vielleicht klarer:

Ganz sanft

Viele Detox-Konzepte versuchen, uns Glauben zu machen, dass wir mal eben an einem Wochenende
entgiften könnten. Eine Wochenend-Detox-Kur kann guttun und kann ein Anfang sein, aber sie wird unseren Körper nicht dazu bringen, sich vollständig von Giftstoffen zu befreien und komplett zu gesunden. Und deshalb soll dem Körper dann häufig bei solchen Ruckzuck-Kuren mit Abführmitteln, Einläufen und ähnlichen „Rosskuren“ auf die Sprünge geholfen werden. Sicher mag sich dadurch etwas bewegen, aber bis zum Erreichen des Ziels bleibt es immer ein längerer Weg.


Gut Ding will Weile haben
Da unser Körper selbst kann, was wir von ihm verlangen, ist eine „Be“-handlung von außen überflüssig und teilweise auch schädlich. Ich habe früher regelmäßig gefastet mit Abführmitteln, Einläufen etc., ohne nachhaltigen Erfolg. Bei Detox, Baby! verzichten wir auf grobe beschleunigende Maßnahmen, ... weil sie nicht notwendig sind. Wir wollen den Körper lieber auf sanfte Art und Weise unterstützen. Um solche Möglichkeiten zu finden, habe ich mir  Fragen gestellt wie: Was wäre natürlich? ...

Der Körper kann’s allein

Im Grunde ist unser Körper perfekt. Auch entgiften kann er selbst. Viele unserer Organe haben die Aufgabe, Schadstoffe abzubauen oder aus unserem Körper zu transportieren. ... Und dennoch können
sich Schadstoffe in unserem Körper anreichern? Zwei Ursachen sind dafür verantwortlich:


1. Zu viel Belastendes
Würden wir uns so ernähren wie von Hippokrates (460 – 370 v. Chr.) empfohlen, hätten unsere Organe viel weniger zu tun. Er soll gesagt haben: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein!“
Für mich heißt das: Gib nur das in deinen Körper, was von Vorteil ist für jede deiner Zellen. So würden auch die Zellen der Entgiftungsorgane nach ihrem Bedarf versorgt werden und können sich entsprechend gut regenerieren. Stattdessen belasten wir unseren Körper, essen zu viel und falsch. Unsere Entgiftungssysteme sind dadurch permanent mit dem Abbau von Stoffen überfordert, die wir gar nicht erst aufnähmen, ernährten wir uns wie von Hippokrates empfohlen. Weil unsere Entgiftungssysteme nicht mehr alles verarbeiten und ausscheiden können, schlagen wir uns dann mit den Ablagerungen von Stoffwechselendprodukten und Giften herum. Entzündungen in
den Gelenken, als Folge des Zuviels an tierischem Eiweiß und Fettpölsterchen als Folge einer zu hohen Kalorienzufuhr sind nur zwei Beispiele für die Auswirkungen einer konventionellen Ernährung. Hinzu kommen Toxineinlagerungen aus Medikamenten, Umweltgiften und so weiter, die sich vor allem auch im Fettgewebe dauerhaft festsetzen können.


2. Zu wenig von dem, was der Körper wirklich braucht
Die Entgiftungsorgane können ihr volles Potenzial nicht entfalten, wenn sie nicht ausreichend versorgt und durch Bewegung angeregt werden. ... Aber auch ein Mangel an Nährstoffen kann dazu
führen, dass unsere Organe oder bestimmte Stoffwechselprozesse nicht optimal arbeiten. Neben
den Hauptnährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß, von denen wir meist zu viel zu uns nehmen,
braucht der Körper auch Mineralstoffe , Vitamine und Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Bitterstoffe, Gerbstoffe, Senfölglykoside , Phenole etc.

Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe haben nicht nur selbst gesundheitsfördernde Wirkung, sie greifen auch in Stoffwechselprozesse ein und können wie Katalysatoren wirken, welche die Aufnahme, Ein-, Um- und Abbau und die Ausscheidung anderer Stoffe verbessern.

Die Lösung ist also: Selbstreinigung möglich machen.

An diesen Schwachstellen setzt Detox, Baby! an. Ich habe dieses Konzept entwickelt aus der Überzeugung, dass wenn wir wirklich eine Reinigung des Körpers erreichen und Schadstoffe loswerden wollen, wir beide Seiten des Problems angehen müssen: das Zuviel an Schädlichem und das Zu wenig an Gesundem.


Detox, Baby! wirkt also in zwei Richtungen: dazu mehr in einem der nächsten Posts.

Dienstag, Juli 11, 2017

Drip, Drip, Dripster für leckere Wasser



So, ihr Lieben, jetzt habe ich euch lange genug auf die Folter gespannt. Und nicht, dass ihr denkt, ich wollte es besonders dramatisch machen, mir fehlt oft einfach nur die Zeit. Gestern beispielsweise musste ich dringend das Skript für das nächste Seminar fertig machen und die beiden nächsten Exkursionen vorbereiten und so gibt es den Eintrag zum Dripster, meinem neuen Gerät für die Zubereitung von leckeren Wassern, erst heute.

Und so sieht der Dripster, der Tropfer, wenn man so will, aus:


Dreiteilig mit Wasserreservoir oben, dann dem Filter, beides aus bpa-freiem Polystyrol und damit für Lebensmittel der besten Kunststoffvariante, und unten dann einem Pyrex-Becherglas zum Auffangen des Extraktes.


Wie ich schon erzählt habe, lief der Dripster mir auf der Biofach  über den Weg. Eigentlich ist er gedacht zum Herstellen von "cold brew coffee". Auf der Biofach am Keiko-Stand wurde aber "cold brew green tea" hergestellt. Und schon ging mein Kopfkino an: Was mit grünem Tee funktioniert, muss auch mit Kräutern und Blättern und Obst funktionieren. Und auch mit frischen. Also habe ich alles ausprobiert:


Hier - damit ihr es mal seht, wie es eigentlich gedacht ist - die cold brew coffee Variante.


Pulver rein, anfeuchten, Wasserreservoir füllen und "drippen" lassen....





Die Idee, die dahinter steckt ist ganz einfach: das Verhältnis zwischen gelösten Aromen und Bitterstoffen/Säuren im Getränk verschiebt sich zugunsten der Aromen weil weniger Bitterstoffe und Säuren gelöst werden wenn das "Brühwasser" kalt ist und die Extraktionszeit länger. Dadurch wird der Kaffee bekömmlicher und weist eine größere Aromenvielfalt auf. Fruchtiger soll er schmecken und tatsächlich, das tut er auch, soviel habe ich probiert, um das bestätigen zu können. Hier erfahrt ihr mehr zu Cold Brew Coffee.

So und nun aber zu meinen Experimenten. Statt Kaffeepulver habe ich einfach klein gewürfeltes Obst und Wildpflanzen genommen und die Schwerkraft, die Aufprallenergie der Wassertropfen und die Wasserlöslichkeit der Aromen und anderer Inhaltsstoffe genutzt um "leckere Wasser" herzustellen.


Für die herkömmliche Herstellung der "leckeren Wasser" findet ihr zahlreiche Rezepte in "Detox, Baby!", ihr könnt aber alles ausprobieren, was euch an essbaren Kräutern, Obst und Gemüse einfällt.

Ich habe es zunächst mit Mango-Wiesen-Salbei und mit Erdbeere-Minze/Zitronenmelisse probiert. Schaut mal, wie schön das rosafarbene Erdbeerwasser ausschaut. Und es schmeckt so fein.



Was mir auch gut gefallen hat, war das beruhigende Geräusch, wenn die Tropfen ins Auffangglas tropfen.

Denkt daran, dass ihr die Wildpflanzen/Früchte sehr klein schneidet, damit die Oberfläche groß genug ist damit Stoffe aus den Zellen gelöst werden können. Beim Versuch mit Ingwer waren die Scheiben zu groß und der Geschmack dann sehr zart.


Vielleicht wollt ihr es auch mal ausprobieren, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr von euren Erfahrungen berichtet. Heute wird es bei mir einen Auszug aus Maulbeerblättern und weißem Pfirsich geben, dazu demnächst dann noch mehr.


Den Dripster haben übrigens zwei Jungs aus Hamburg erfunden, die haben ihn mir zum Testen zur Verfügung gestellt - danke dafür. Im Übrigen will ich an dieser Stelle mal erwähnen, dass dieser wie alle anderen "Produkttests", die ich hier vorstelle unbezahlt ist - hier wird nur vorgestellt, was mir gefällt! Mehr Infos und den Dripster findet ihr hier.