Mittwoch, Dezember 07, 2016

Making of Pilz-Creme-Süppchen mit Rezept

Nachdem euch das Pilz-Creme-Süppchen, das ich im Blogeintrag vom Samstag gezeigt habe, wohl gut gefallen hat, will ich euch heute das Rezept dazu verraten: Es ist aus "wild&roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" und im Original wird es dort mit Steinpilzen zubereitet. So sieht das Originalrezept in "wild&roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" aus.



Wenn gerade keine Saison für Steinpilze ist, verwende ich an deren Stelle gerne Champignons. So haben wir das auch beim Seminar "Gesund in den Bergen"  in Leutasch gemacht. Da helfen die Teilnehmer beim Schnipseln und Sammeln und da ist solch eine Suppe ein Gemeinschaftswerk. Und so schaut's dann aus, wenn alles im Mixer soweit vorbereitet ist:


A propos Mixer: Das war ja der erste Großeinsatz für meinen puro Originale von bianco und er hat mich echt überzeugt. Erst einmal musste ich mich ein bisschen umgewöhnen, aber das ist ja nicht ungewöhnlich bei neuen Küchengeräten.
Was ich aber gerade beim Seminar am überzeugendsten fand, war die wesentlich geringere Lautstärke, im Vergleich zum Vitamix, den ich bisher genutzt habe. Gerade, wenn ich beim Mixen noch etwas erklären möchte, finde ich es sehr angenehm, wenn mich die Seminarteilnehmer auch verstehen, ohne dass ich das Mixen unterbreche. Ich habe mal nachgefragt bei bianco und dort wurde mir gesagt, dass es sich um 8-10 Dezibel handelt, die er leiser ist als vergleichbare andere Mixer. Wer sich ein bisschen mit Lautstärkemessung auskennt, weiß, dass das richtig viel ist und sich nur noch etwa halb so laut anfühlt.

Und weil ja Advent ist und ihr euch vielleicht auch den einen oder anderen Weihnachtswunsch selber erfüllen wollt, habe ich noch eine Überraschung für euch:

Weil man beim Mixerhersteller bianco di puro auch so begeistert von meinen Smoothies ist, gibt es eine ganz besondere   
Aktion - exklusiv für alle Leser von tine-taufrisch:

Wenn ihr im Onlineshop von bianco einen Mixer kauft, dann bekommt ihr bei Angabe des Codes
"tine-taufrisch"

nicht nur 5% Preisnachlass,
sondern auch mein Buch "wild&roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" gratis dazu.  

Vergesst nicht, den Code anzugeben.

Und dann könnt ihr gleich starten und das Pilzsüppchen zubereiten:

Prüfender Blick: Und, fehlt noch was ...?


Und ganz schnell ist's dann auch fertig.



Fehlt noch das Rezept: Die Steinpilze könnt ihr durch Champignons ersetzen und wenn ihr keinen Sauerklee findet, wird es auch mit 2 kleinen Handvoll Blättern vom Sauerampfer lecker:

Steinpilz ••• Sellerie ••• Sauerklee
waldeslustig pilzaromatisch

• 100 g geputzte Steinpilze
• 100 g geputzter Knollensellerie
• 50 g Pekannusskerne, für ca. 2 Stunden in Wasser eingeweicht
• 1 Frühlingszwiebel
• Wasser nach Bedarf
• 2 Handvoll Sauerkleeblätter
• 1 Prise Muskat
• Schwarzer Pfeffer
• nach Geschmack: Meersalz
Pilze und Sellerie in groben Stücken sowie die Nüsse und den weißen Anteil der Frühlingszwiebel mit so viel Wasser (ca. 400 ml) im Mixer fein pürieren, dass eine cremige Suppenkonsistenz entsteht. Dann die Sauerkleeblätter untermixen, einige zum Dekorieren zurückbehalten. Mit Muskat, Pfeffer und bei Bedarf Meersalz abschmecken. Das Grün von der Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und mit den restlichen Sauerkleeblättern zum Dekorieren nutzen.

Auch lecker
Wenn Sie nur wenig Wasser verwenden, können Sie aus denselben
Zutaten ganz einfach einen leckeren Pilzaufstrich herstellen. 
Ein Rezept aus "wild&roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" (c) Dr. Christine Volm. 

Samstag, Dezember 03, 2016

Wenn es schnell gehen muss - Smoothie und Suppe rohvegan



Kennt ihr das: Der Samstag ist völlig überfrachtet mit Plänen...
Mein Tag sähe heute mindestens so aus:
  • Vorlesung vorbereiten
  • Blogeinträge vorbereiten
  • Fenster putzen
  • Artikel schreiben oder zumindest die Rezepte dafür raussuchen
  • Balkonmit Tannenreis dekorieren
  • Squash spielen
  • Sauna
  • Yoga und Pranayama üben
  • Rohkostkuchen anfertigen
  • Winterstiefel besorgen
  • Freundin besuchen
  • Hose kürzen
  • Weihnachtsmarktbummel
  • Kokosspeck zubereiten...
aahhh - unmöglich...

Leider hat der Samstag wie jeder andere Tag nur 24 Stunden - also muss auch der Sonntag noch herhalten und außerdem hatte ich ja in meinem Adventsplan auch noch die Sache mit den Freunden (Anrufe und so) zu stehen.
Gut, was ist am Dringendsten zu erledigen? Alles. Mist.

Ich fange einfach irgendwo an. Zeit zum Essen machen bleibt da nicht viel. Also wird es wohl ein Süppchen geben - Mango-Paprika- oder Pilz-Creme-Süppchen ist noch nicht entschieden. Das Pilz-Süppchen sieht übrigens so aus, das haben wir beim Herbst-Seminar im Allgäu zubereitet. Statt mit Steinpilzen, wie in "wild&roh" kann es jetzt ebenso gut mit Champignons zubereitet werden (S. 115).



Und wenn der Mixer schon mal an ist, wird der auch gleich für einen Smoothie genutzt. Perfekt, das wäre dann schon mal erledigt. Und dieser Smoothie mit Bananen, Brennnesseln, Zwetschgen und Zimt war ein Gedicht... der ist auch schnell gemacht (mit Trockenpflaumen jetzt).

Dekoration aus Goldnessel, Ziest und Gänseblümchen - zum Essen gedacht natürlich :-)

Übrigens habe ich zum Würzen von Suppen neulich eine Gemüsepaste entdeckt, am Stand vom Michaelshof, der auf den Haigerlocher Rosentagen war - die ist roh und kann auch einfach mit warmem Wasser zur Brühe aufgegossen werden. Keine schlechte Idee finde ich, ich habe sie schon ein paar mal ausprobiert und finde sie ganz lecker. Zum rohköstlichen Würzen habe ich demnächst noch mehr zu erzählen - aber nächste Woche geht es erst einmal nach Schweden und alle alten Bloglesehasen hier wissen: da gibt es dann meistens einen Blogeintrag danach - schaut mal hier, wenn ihr schon mal spickeln wollt.


Darin sind kalt verarbeitet und in Bioqualität: Rote Bete, Fenchel, Steinsalz, Pastinaken, Karotten, Sellerie, ger. Zwiebeln, Selleriekraut, Petersilie, Liebstöckelkraut, Sonnenblumenöl, Aceto Balsamico di Modena, Möhrenkraut, Meerrettich, Sesamöl, Pfefferminze, Melisse, Kreuzkümmel, Muskatnuss, Thymian, Salbei, gelbe Enzianwurzel, Bertramwurzel, Kurkuma, Pfeffer 

http://www.ataman-ag.de/product_info.php?products_id=916

Donnerstag, Dezember 01, 2016

Advent mal anders

Adventskalender, Weihnachtsfeiern, Lebkuchen... - sorry, es ist mir alles zu viel. Seit September drängen sich mir Spekulatius und Co auf, der Weihnachtsrummel ist seit dem überflüssigen Black Friday in vollem Gange und gestern lief in einem Geschäft doch tatsächlich schon Weihnachtsmusik in Dauerschleife. Arrrggghhhh - ich will das nicht, diese Weihnachtsvergewaltigung.
Nein, ich bin nicht geschädigt, ich hatte immer wunderschöne Weihnachten als Kind, und ich bin auch nicht komplett unromantisch. Aber ich will mir nun mal nichts aufzwängen lassen. Ich brauche keine 32 Online-Adventskalender und überall kleine Weihnachtsmänner. Ich wünsche mir andere Dinge. Deshalb habe ich mir Folgendes für die Adventszeit vorgenommen:

- Telefonanrufe bei Freunden, die ich schon lange mal wieder anrufen wollte, um nicht nur an sie zu denken, sondern ihnen auch zu sagen: Ich bin noch da.

- Mittagspausen an der frischen Luft - lieber setze ich mich abends noch eine Stunde länger an den Schreibtisch. Das Fernsehprogramm hat ohnehin nichts Anderes zu bieten als Kling Glöckchen Klingelingeling.

- Rohkostschokolade statt Spekulatius. Herkömmliche Spekulatius esse ich nicht, aber wenn ich meinen Christstollen (roh&vegan versteht sich) am Tag vor Heiligabend mache, reicht das auch noch völlig. Bis dahin kann ich mich mit Schokoladenzubereitung beschäftigen, was ich schon längst einmal wieder machen wollte.

- Entrümpeln statt Dekorieren. Seit Jahren stehen hier Dinge rum, die keiner mehr braucht und die nur Platz wegnehmen. Bisher war der Januar mein Lieblingsmonat, was das Thema Akten aussortieren betrifft - auch das werde ich jetzt auf die Adventszeit verlegen - am 24. 12. wird das Finanzamt ja wohl nicht noch Akteneinsicht wollen.

- Sport statt Spieleabende. Spieleabende sind toll, keine Frage, aber ich bin in den letzten Monaten ohnehin viel zu viel gesessen, um das neue Buch fertig zu kriegen. Mir wäre es jetzt viel mehr nach einer netten Runde Squash, Badminton oder Tischtennis, als nach "Scotland Yard". Und das geht ja auch mit Freunden - Federball spielen kann jede/r und Tischtennisplatten gibt es auch im Freien, man muss sie nur nutzen. Und Yoga geht natürlich immer - überall gibt es jetzt Extra-Yogakurse (MUC)  und Charity-Yoga (BB) - das könnt ihr ja auch mal ausprobieren.

- Wichteln würde ich schon gerne. Ich hatte während meiner Studienzeit einmal einen unvergesslichen Abend beim Schrottwichteln. Man lernt sehr viel über sich und seinen Drang, etwas haben zu wollen, bei diesem Spiel gegen die Uhr mit Würfel und Co. Leider habe ich vergessen, wie es ging - falls jemand von euch das weiß und eine Anleitung hat, bitte gerne unten in die Kommentare schreiben.

- Weihnachtsmarkt muss sein? Vielleicht, ja, aber auch das nur, um Freunde zu treffen und einen lustigen Abend zu haben, nicht um pappsüßen Glühwein zu trinken und Bratwurst zu essen. Ich würde mir einen Smoothie-Stand oder Kokoswasser wünschen... Weiß jemand, ob es das irgendwo gibt??? Zur Not geht auch ein Wein, solange er vegan und roh ist. Vegane Weihnachtsmärkte findet ihr hier.

- Wildpflanzen statt Ente - Wenn ich eines weiß, dann ist es, dass jetzt die Zeit ist, um sich nicht noch zu belasten, es reicht schon, dass es so früh dunkel wird, da sollten wir nicht auch noch Dinge essen, die depressiv machen. Ich freue mich auf einen Adventspotluck und über die vielen Wildpflanzen, die es jetzt noch zu finden gibt, aber die armen Tiere - die gerade jetzt vermehrt verzehrt werden - tun mir unendlich leid. Ich bin immer wieder fasziniert von den Speisekarten der veganen Restaurants - köstlicher geht es nicht, da braucht es weder Lachs noch Ente.

Goldnessel - hinten - darum geht's im nächsten Post dann.

Ich  bin  gespannt, was diese Adventszeit so mit sich bringt. Ich hoffe, wir werden alle eine lustige Zeit haben bis dahin.

Heute Abend im SWR-Fernsehen 18:15 Uhr gibt es übrigens einen Beitrag mit mir zum Thema Innenraumbegrünung. Wohnen im Grünen ist einfach schön - vielleicht habt ihr Lust euch das anzusehen - wer es verpasst, findet den Beitrag danach auch in der Mediathek.


(c) C. Karstedt





Sonntag, November 27, 2016

Sonntagsfrühstück zum Advent

Ich frühstücke nicht, nie. Ich esse erst spät abends meine letzte Mahlzeit und habe daher keinen Hunger morgens. Aber an so einem Adventssonntag da kann es schon mal sein, dass ich frühstücke - spät dann meistens aber immerhin.



Das Frühstück kann dann zum Beispiel so aussehen, wie hier. Diesen ganz einfachen Obstsalat aus Äpfeln und Granatapfelkernen mit der grünen Mandelcreme haben wir auf dem letzten Seminar zubereitet.


Die sahnige Mandelcreme ist ganz schnell gemacht und besteht im Grunde nur aus Datteln und Mandeln + Wildpflanzen. Ihr findet das Rezept dafür auf Seite 91 in "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" als Blütenmilch. Mit Löwenzahnblüten zubereitet wie im Rezept wird sie natürlich nicht grün, sondern gelb und hat einen feinen Blütengeschmack, der etwas an Honig erinnert. Die grüne Variante wie hier, hat den Vorteil, dass damit auch die Grünversorgung für den Morgen sichergestellt ist.

Wer noch etwas Knuspriges dazu haben möchte, kann einfach gekeimte und wieder getrocknete Buchweizensamen darüberstreuen, das schmeckt nicht nur, sondern sättigt auch diejenigen, die mehr Bedarf an Kohlenhydraten haben.

Ich wünsche euch einen schönen 1. Advent mit vielen kleinen Lichtern, die euch durch die Vorweihnachtszeit bringen mögen.


Und vielleicht findet ihr da draußen auch noch das ein oder andere Blümchen zum Dekorieren, hier gibt es zumindest noch Ringelblumen und Malvenblüten.

Samstag, November 26, 2016

Wochenende - die Dinge zu Ende bringen

Kennt ihr das, dass am Wochenende erst einmal das alles aufgearbeitet werden muss, was die Woche über liegengeblieben ist? So geht es mir hier auch, hier bleiben ständig Infos und Neuigkeiten liegen, die ich euch gerne mitteilen würde. Gestern habe ich wieder jede Menge Fotos gemacht von Rohköstlichem und Veganem, was ich auf den Messen in letzter Zeit entdeckt habe und dabei liegen hier noch so viele von leckerem Essen, Exkursionen und und und... Nun ja, der Winter ist lang...

Heute möchte ich euch noch einen kleinen Nachtrag liefern zu dem Rawdies-Post von vorgestern. Die liebe Dany legt meinen Bestellungen nämlich gerne ihre Neuentwicklungen bei und die zeig ich euch jetzt noch:

Zwei neue leckere Riegel gibt es von Rawdies, die mich wirklich auch zum Lächeln gebracht haben: 


Aber fast noch mehr als die Riegel, hat das Stefans Spruch hier getan - seit daher überlege ich, ob da was dran sein könnte... Ich bin ja schon gerne eher vernünftig, aber mit Stefans Spruch im Kopf... Nein. Oder doch? Verstand oder Herz?


Auf jeden Fall sind diese Riegel superlecker und schaut mal, wieviele rohköstliche  Zutaten da drin sind - kein Wunder schmecken Sie ganz anders als das, was man sonst so kaufen kann.

Hot Choc! Superfood Bar


Der zweite Riegel schmeckt so wunderbar nach Heidelbeeren, dass ich mich direkt in ihn verliebt habe:

BlueberryLove Superfood Bar



Leckere Schokokekse und süße Cräcker waren auch mit im Paket. Beides hat sehr lecker geschmeckt, weil beide nicht so pappsüß und die Schokokekse dünn und knusprig waren.




Und dann gab es da noch einen Spruch von Stefan, der - wie ich finde - die Lösung für die Entscheidung zwischen Vernunft und Unvernunft ist: Es ist ja alles ganz einfach:

Ich wünsche euch ein hingebungsvolles Wochenende und hoffe, ihr liebt was ihr tut!


Freitag, November 25, 2016

Magst Du auch mal auf eine vegane Messe? Veggieworld in Berlin

Am Samstag und Sonntag ist in Berlin Veggie-World und PureRaw ist mit dabei und stellt dort auch den "Raw Food Award" vor. Davon muss ich euch demnächst mal noch erzählen - soviel sei schon gesagt: Wir hatten viel Spaß in der Jury zum Raw Food Award 2016 beim Zubereiten und  Verkosten der Rezepte.

Für die Veggieworld in Berlin, wo ihr euch auch über den Raw Food Award 2017 informieren könnt, habe ich noch zwei Karten zu vergeben. So und jetzt kommt's:

Wenn Du jetzt sagst: Vegan, da bin ich dabei, das mag ich kennenlernen, dann schick mir ganz schnell - bis heute 24 Uhr Deine Begründung, warum Du gerne die beiden Karten haben möchtest - schreib einfach unten in die Kommentare. Die Karten, oder vielmehr den Zugang dazu, schicke ich der- oder demjenigen mit der besten Begründung online dann per Mail und ihr könnt Sie im Ticketshop einlösen.

So lecker war's beim Raw Food Award

Donnerstag, November 24, 2016

Cräcker aus dem Raw-Paradies mit Kornelkirschen-Ketchup



Neulich im Allgäu beim Seminar "Essbare Wildpflanzen im Herbst" habe ich mit einer Seminargruppe allerlei Rohköstlichkeiten zubereitet. Unter anderem diese Cräcker mit Avocado, Kornelkirschenketchup und Wildpflanzen.

Das Kornelkirschen-Ketchup könnt ihr eventuell jetzt auch noch nachmachen, da in manchen Regionen die Kornelkirschen in diesem Jahr so spät reif geworden sind, dass sie - wie bei uns hier - sogar jetzt noch an den Sträuchern hängen. Beste Vitamin-C-Versorgung ist damit garantiert. (Das Rezept findet ihr in Meine liebsten Wildpflanzen-rohköstlich auf Seite 87: "Ganz gesundes Fastfood - Spitzkraut-Fleckerl mit Kornelkirschen-Ketchup").

Fingerkraut und Gundermann + Kornelkirschen, was könnte das Wildpflanzenherz mehr wollen im Herbst?
Die Cräcker haben wir nicht selbst gemacht, dazu ist im Rahmen dieses Seminars, das nur von Freitagabend bis Sonntagmittag dauert, keine Zeit. Daher kaufe ich Rohkostcräcker für solche Seminare und dieses Mal waren sie von Rawdies, einer kleinen feinen Manufaktur, deren Auswahl ich euch hier gerne vorstelle.

Wenn ein Paket von Rawdies ankommt, dann muss man einfach erst einmal lächeln.


Und neben dieser Aufforderung, gibt es seit neuem auch noch die Aufwachmedizin-Sprüche  von Stefan Hiene auf jeder Packung. Stefan ist Radsportler (Mountainbike-Profi) und Aufwachmediziner und mir gefallen die Zitate ganz gut, weil sie einen dazu bringen, einmal um die Ecke zu denken, sich zu hinterfragen und nochmal genau hinzuschauen, ob das, was ich tue, eigentlich auch alles zu mir passt.


Dann natürlich die Cräcker - das ist das Probierpaket mit 5 verschiedenen Sorten:


Alle mit Liebe handgemacht von Dany Hendrych, die ich, wie auch Stefan, schon seit vielen Jahren kenne, noch aus den Anfängen der Rohkostszene in Deutschland. Sie war schon selber vor langer Zeit mit mir auf Exkursion und weiß cräckertechnisch genau, was sie tut. Der Geschmack sagt alles und alles ist auch bio.


Knusper, knusper...

 



Mittwoch, November 23, 2016

Zähneputzen voll öko mit dem Zahnbürstenbaum

Ich hatte euch ja vom Heldenmarkt in Stuttgart erzählt und davon, dass dort viele kleine neue Firmen ihre neuesten ökologischen Entwicklungen anbieten. So auch die Firma SWAK. Ich kenne Sie schon länger, weil sie Wurzelstücke vom Zahnbürstenbaum für die Zahnpflege anbieten, die ich gerne benutze.


Jetzt haben Sie das Ganze noch perfektioniert und diese Wurzelstücke (Miswak-Hölzer) zu Zahnbürsten verarbeitet. Damit lassen sich die Zähne putzen wie mit einer Zahbürste. Der Griff, in welchen die Wurzelstücke eingesetzt werden, ist aus voll abbaubarem kompostierbaren Zuckerverbindungen hergestellt - endlich mal eine sinnvolle Verwendung dafür und gentechnikfrei. Der Wechselkopf aus dem Holz des Zahnbürstenbaumes wirkt natürlicherweise antibakteriell und enthält neben natürlichen Fluoriden in natürlicher Dosierung, auch Silicium und insgesamt um die 70 gesundheitsfördernde Inhaltstoffe.


Die Wechselköpfchen lassen sich nachkaufen und halten einige Wochen bis Monate.


Und so sieht das dann aus (ich noch ein bisschen verknautscht):


Für alle, die lieber ihre Zahnbürste verwenden, gibt es das Zahnbürstenbaumholz auch pulverisiert vermengt mit Salz - ich finde, es ist prima zum Mitnehmen geeignet oder auch in Kombination mit der Bürste.


 
Nach dem Zähneputzen könnt ihr die Zahnbürste ganz einfach an der Luft trocknen lassen:


Mehr vom Zahnbürstenbaum lest ihr dann 2017 in meinem neuen Buch.


Dienstag, November 22, 2016

Auf Entdeckungs- und Vortragsreise

Heute will ich euch einen kleinen Einblick geben, wie es aussieht, wenn ich unterwegs bin. Hier ein Blick hinter die Kulissen - auf dem Heldenmarkt vor zwei Wochen:

Nach der Kochshow auf der Bühne, habe ich dort auch einen Vortrag gehalten - zum Thema "Gesund durch den Winter mit Rohkost und essbaren Wildpflanzen". Ich mag den Heldenmarkt und die Atmosphäre dort gerne und habe schon mehrfach darüber berichtet, weil es eine kleine Messe ist, die Räume sehr schön und die Deko (mit Bambus hier) ganz nach meinen grünen Geschmack ist. Es ist ja auch schön, wenn man sich bei der Arbeit wohl fühlt.



Und auch die Werbung und die Flyer und die Locations gefallen mir.



Außerdem entdecke ich dort immer Neuigkeiten - weil es die vielen Helden unter den Ausstellern gibt, die sich und ihre Produkte immer in die richtige Richtung weiterentwickeln.



Und dann gibt es natürlich ganz viel zu fachsimpeln - wie hier zum Thema Zahnpflege - davon erzähle ich euch morgen mehr.






Montag, November 21, 2016

Streuselkuchen rohvegan

Und wieder starten wir in eine neue Woche, nur noch 6 mal übrigens in diesem Jahr. Gestern Nachmittag gab es so viele Kuchenbilder auf facebook, wie sonst nie. Klar, jetzt ist die Zeit des Einkuschelns zuhause und dazu trinkt man was Warmes und isst Kuchen.


Das machen wir Rohköstler auch nicht anders - allerdings ist es bei uns dann eher ein warmer Reishi-Latte und der Kuchen ist rohköstlich - da habe ich euch ja schon viele verschiedene hier vorgestellt.
 

Heute möchte ich euch einen Streuselkuchen vorstellen, den wir auch in Leutasch beim Seminar zubereitet haben - zum Frühstück. Jetzt könnte man natürlich sagen: Kuchen zum Frühstück ist ziemlich dekadent. Stimmt aber in diesem Fall nicht. Die Zutaten sind nämlich dieselben, die wir sonst auch im Müsli verwenden würden: Hafer, Buchweizen, Kokos, Datteln, Rosinen, Vanille, Zimt, Früchte - hier sind es Zwetschgen und Feigen.


Und in dieser Verarbeitung als Kuchen schmeckt alles natürlich ganz fein und anders als im Müsli. Interessant, oder? Davon, dass Gerichte aus gleichen Zutaten anders schmecken, wenn sie anders verarbeitet sind, leben übrigens ganze Idustriezweige. Wir bräuchten sonst beispielsweise nur eine Nudelsorte.





Auf den Teig kommt eine Fruchtmischung - hier aus Feige und Zwetschgen. Es ist übrigens die aus dem Marmeladenrezept von Seite 107 in wild&roh. Und darin verstecken sich auch die Wildpflanzen, die in meinen Rezepten ja immer dabei sein müssen, in diesem Fall ist es Wiesen-Bärenklau.

Die Marmelade könnt ihr natürlich auch auf Brot essen - haben wir beim Seminar in Leutasch auch getan...



Diese Marmelade wird dann auf den Teig gestrichen - frische Früchte kommen noch dazu und dann die Streusel aus dem restlichen Teig obendrauf.


Je mehr Hände helfen, umso weniger lange dauert die Streuselei. Dann braucht der Kuchen nur noch im Ofen bei ca. 40 °C trocknen oder alternativ einfach im Kühlschrank fest werden - beides funktioniert.


Fertig!


Seine Feuertaufe in puncto Geschmack hat der Kuchen auch bestanden. Ein Handwerker, der zufällig vorbeikam, kam auch in den Genuss und fand ihn köstlich.
Ich sag es ja immer: Wenn ein Gericht gut schmeckt, darf es auch gerne gesund sein - will heißen: Keiner fragt doch was drin ist, solange es lecker ist. Also können wir einfach Rohkost für alle machen - bei uns jedenfalls lieben alle diesen Zwetschgen-Streuselkuchen und demnächst probieren wir mal die Wintervariante aus. Euch einen guten Wochenstart!